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Literatur

Die Gespenster – Vierter Teil – 29. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Neunundzwanzigste Erzählung

Ein Tagelöhner aus R. ist im Sarg noch erbost über seine hinterlassene Witwe

Die in mehr als einer Hinsicht beherzigenswerten Briefe über die wichtigsten Gegenstände der Menschheit erwähnen einen verstorbenen Ehemann, dessen Schicksal im Sarg nicht ohne ein Lächeln erwähnt wurde. Er verdient hier ein Plätzchen, da seine Geschichte eine dem Zweck dieses Abschnitts angemessene Belehrung enthält.

In R. starb ein Tagelöhner, dessen Witwe ihn nach alter, grausamer Sitte sogleich auf das Totenbett legte.
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Mörder und Gespenster – Band 1 – 12. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Erbe des Teufels

Kapitel 2

So waren seine Tage vergangen und er war alt und schwach geworden, denn bei seiner Lebensweise sind achtundsechzig Jahre ein sogenanntes schönes Alter für jeden, nur nicht… Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 11

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 6

Auch Journalisten waren zugegen, die mit Volldampf arbeiteten. Bereits um acht Uhr morgens erschienen die Zeitungen und berichteten brühwarm über alles. Wir wollen uns gar nicht erst darüber auslassen, wie der Fall vom Publikum aufgefasst wurde. Die Erregung war enorm.

Denn jetzt erinnerte man sich an alles, was damals über das Katana und die japanischen Götter so ausführlich berichtet worden war, daran, wie Keigo Kiyotaki gedroht hatte, und so weiter.

Plötzlich erscholl der Ruf durch die Straßen: »Der Mörder ist bereits gefasst! Keigo Kiyotaki hat heute Nacht Loftus Deacon ermordet! Alles ist erklärt!«
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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 4

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 4
Die zwei Bäume

Es war zwischen acht und neun Uhr an einem herrlichen Abend, etwa eine Woche nach den Ereignissen der vorherigen Kapitel, als zwei junge Männer das stattliche, aber etwas abgelegene Haus von Mr. Markham im Norden von London verließen und langsam den angrenzenden Hügel hinaufgingen. Zwischen ihren Lebensjahren lagen vier Jahre; der ältere war über neunzehn und der jüngere etwa fünfzehn. Doch war leicht zu erkennen, dass sie Brüder waren, so ähnlich sahen sie einander. Sie gingen mit geringem Abstand zueinander und wechselten kein Wort, während sie den etwas steilen Weg hinaufgingen, der sie zu der Anhöhe führte, von der sie gekommen waren. Der Ältere ging voraus und ballte von Zeit zu Zeit die Fäuste, runzelte die Stirn und gab andere stumme, aber ausdrucksstarke Zeichen seines brodelnden Zorns. Sein Bruder folgte ihm mit gesenktem Blick und einem Weiterlesen →

Mörder und Gespenster – Band 1 – 7. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Werwolf

Kapitel 7

Wenn die Familie des Werwolfs durch frühere Frevel, Verbrechen, Zauberkünste oder Täuschungen ihrer Vorfahren in das namenloseste Elend gestürzt worden war und der zuletzt übrig gebliebene Spross, dieser Unglückliche, ein unverschuldetes hartes Los zu tragen hatte, aus dem er sich, vom Zufall begünstigt, durch gewaltsame Handlungen zu befreien strebte. So war es hingegen der Metzger im Dorf, der von unbescholtenen Eltern stammte, einen guten Leumund genoss und Taten verübt hatte, die ihn dem Amt der Gerechtigkeit überantwortet hätten, wären sie ans Licht gekommen. Es war Es war nicht nur das Blut des Schlachtviehs, das er vergossen hatte. In seiner Jugend hatte er sich in böse Händel verstrickt und ein zügelloses Leben bei den Weiterlesen →