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Literatur

Varney, der Vampir – Kapitel 54

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 54

Die Verbrennung von Varneys Haus. Eine Nachtszene. Volksglaube.

Der Offizier verstummte. Dann kehrte die Gruppe, die er um das Haus und das Grundstück geschickt hatte, zurück, schloss sich ordentlich an die Hauptgruppe an und der Sergeant trat vor, um seinem Vorgesetzten Bericht zu erstatten.

Nach der üblichen Begrüßung wartete er darauf, dass man ihn fragte, was er gesehen hatte. Weiterlesen →

Mörder und Gespenster – Band 1 – 9. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Werwolf

Kapitel 9

Ergriffen von den Schrecken des Todes, ohne seine Schwelle zu betreten, eilte er zu dem Geistlichen, der ihm den Rat erteilt hatte, dem Werwolf die Hand abzuhacken.

»Ei, was seht Ihr doch so bleich aus, Meister!«, rief ihm der Pfarrer entgegen.

Darauf erzählte er ihm alles, was er erlebt hatte, und wie er dem Werwolf die abgehauene Hand aufs Lager gelegt hatte. Dieser hatte sie ihm jedoch unter der Decke hervorgestreckt und ihm so bewiesen, dass er seine beiden gesunden Hände besaß.

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Die Gespenster – Vierter Teil – 30. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Dreißigste Erzählung

Kapitän Noddings von Whitby

Im August des Jahres 1798 wurde das Schiff des Kapitäns Noddings von Whitby in einem Sturm so schwer beschädigt, dass die gesamte Mannschaft es verließ. Ein einziger Matrose blieb aus besonderer Zuneigung und freundschaftlicher Ergebenheit seinem Gebieter bis in den Tod treu. Sie hofften, das Schiff noch glücklich ans Land bringen und sich selbst retten zu können. Doch die See schwoll von Minute zu Minute mehr an, sodass ihr Untergang unvermeidlich schien.
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Liz Webb – Die Bucht

Liz Webb – Die Bucht

Nancy und ihr Freund Calder ziehen von London auf eine kleine Insel vor der Westküste Schottlands, um einen Neuanfang zu wagen. Auf dieser Insel gibt es Schiefervorkommen, die in früheren Jahren abgebaut wurden, um Dächer in Großbritannien zu decken. Jetzt wird der Schiefer dafür in Wales abgebaut.

Das Paar will auf der Insel in das Haus der verstorbenen Mutter Calders ziehen, der zu den verlorenen Kindern der Insel gehört, also in seiner Jugend von der Insel fortzog, weil es ihm schon als Teenager dort langweilig wurde, wie vielen seiner Freunde.

Nancy war zuvor nur ein einziges Mal auf der Insel, im Sommer und nur eine Nacht, um endlich Calders Mutter Isla kennenzulernen, von der sie schon viel gehört hatte. An diesem Tag schien dort die Sonne, und als sich die beiden zum Umzug entschlossen, kalkulierte Nancy nicht ein, wie extrem das Wetter dort im Winter sein würde.

Vor einigen Monaten starb dann Isla unerwartet an einem Herzinfarkt und wurde gemäß den Anweisungen in ihrem Testament kremiert. Sie hinterließ Calder ihr Cottage auf der Insel.

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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 5

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 5
Geeignete Bekannte

Vier Jahre vergingen.

Während dieser Zeit erreichte den verzweifelten Vater und den unglücklichen Bruder keine Nachricht von dem verstoßenen Sohn. Alle Bemühungen des Vaters, eine Spur des Flüchtigen zu finden, blieben erfolglos. Er gab beträchtliche Summen dafür aus, sandte Boten in alle großen Industriestädte Englands und in die wichtigsten Hauptstädte Europas, um Informationen über denjenigen zu erhalten, den er als verlorenen Sohn wieder aufgenommen und zu dessen Rückkehr er das gemästete Kalb geschlachtet hätte – doch all seine Bemühungen, den Aufenthaltsort seines Sohnes ausfindig zu machen, blieben erfolglos.

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