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Literatur

Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel IV

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Die harte Kur

IV.

Der Anfall hinterließ auch dieses Mal nicht die geringsten, bedenklichen Folgen. Am nächsten Morgen war die Kranke kräftiger und, wenn man so will, frischer als je im Kreise der ihren. Sie redete sogar von Neuem über das gestrige Ereignis und gab von Neuem jene seltsame Erklärung ihres Zustandes. »Es ist rätselhaft«, fügte sie nun hinzu, »der Arzt glaubt mir nicht oder legt wenig Wert darauf, während ich es für das Qualvollste halten muss, Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 31

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

31. Vom Schellfisch

Es ist jedermann bekannt, dass Sankt Peter ein gewaltiger Meister im Fischen war. Eines Tages nun hatte er lang gefischt und nichts gefangen bis zum letzten Zug, da hatte er das Netz ganz hagelvoll. Er warf die Fische heraus, den einen vor, den anderen nach und schmiss sie in seinen Eimer. Einen und zwar den Letzten konnte er aber lange nicht bekommen, denn der sprang so schnell hin und wieder, dass es fast unmöglich war, ihn zu erwischen. Endlich aber gelang es Sankt Peter doch, ihn oben am Rückgrat mit Daumen und Zeigefinger zu packen.

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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 30

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ängstliches Gespensterwinseln

Ich lebte einst zu B. und wohnte im linken Flügel eines ziemlich großen Gebäudes, das seiner Lage und inneren Einrichtung nach sehr grauenvoll war. Des Nachts befand ich mich in diesem Flügel ganz allein. Mehrere Zimmer umgaben meine Stube, die ich jedoch alle öffnen konnte, außer ein kleines Kabinett, worin sich eine Registratur befand und welches zunächst an meine Schlafkammer und den Vorsaal meiner Stube grenzte, war verschlossen und der Eigentümer desselben schon seit mehreren Jahren tot. Mein Wohnzimmer, insbesondere aber das Weiterlesen →

Der Detektiv – Die Jagd auf einen Namen – 3. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Jagd auf einen Namen
3. Kapitel

Nach einer Stunde erschien der Sanitätsrat, ein mittelgroßer Herr mit graumeliertem Bart und goldenem Kneifer auf der etwas verdächtig rot schimmernden Nase. Harst empfing ihn in meiner Gegenwart im Bett.

»Herr Sanitätsrat, ich bin gesund wie ein Fisch im Wassers«, sagte er. »Ich brauche Sie aber, um ungesehen, besser unerkannt, das Haus verlassen zu können, das fraglos scharf bewacht wird. Auf Ihre Verschwiegenheit Weiterlesen →

Die drei Musketiere 27

Alexander Dumas d. Ä.
Die drei Musketiere
4. bis 6. Bändchen
Historischer Roman, aus dem Französischen von August Zoller, Stuttgart 1844, überarbeitet nach der neuen deutschen Rechtschreibung

XI.

Die Frau von Athos

»Wir müssen uns nun noch Kunde von Athos verschaffen«, sagte d’Artagnan dem munter gewordenen Aramis, als er ihn von dem, was seit ihrer Abreise in der Hauptstadt vorgefallen war, in Kenntnis gesetzt, und nachdem ein Weiterlesen →