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Literatur

Der Detektiv – Die Jagd auf einen Namen – 5. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Jagd auf einen Namen
5. Kapitel

Wir nahmen alle im Vorstandszimmer Platz. Nur Harst lehnte am Kamin, eine leicht qualmende Mirakulum zwischen den Fingern.

»Meine Herren«, begann er, »ich kann Ihnen melden, dass ich auch diese Aufgabe gelöst habe. Sie lautete bekanntlich: Wer ist der sogenannte Einbrecherkönig Andreas Nemo? Ich habe das Geheimnis, das diese bis dahin Weiterlesen →

Henrik Siebold – Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

Henrik Siebold – Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

Auf einem Hamburger S-Bahnhof wartet eine Schulklasse mit Lehrern auf eine Bahn. Als diese in den Bahnhof einfährt, fällt eine Frau davor und wird zerquetscht.

Am Rand des Bahnsteigs steht einer der Schüler, groß, schlank und mit Manga-T- Shirt und blickt verzückt auf seine eigenen Hände, als habe er damit die Frau vor den Zug gestoßen. Bei diesem Schüler handelt es sich um den siebzehnjährigen Simon Kallweit, den Sohn eines Hamburger Senators und heißen Kandidaten der SPD für die nächste Bürgermeisterwahl.

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Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 21

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Fragen und Antworten

1. Frage: Sind Geistererscheinungen im eigentlichen Verstand möglich?

Antwort: sie sind möglich, denn es liegt nichts Widersprechendes darin, dass ein Geist einen Menschen erscheint. Das Geister kein Gegenstand sinnlicher Organe sind, ist kein Grund, der die Unmöglichkeit einer Erscheinung bewiese. Der Geist hüllt sich für diesen Augenblick in irdische Materie und wird dem irdischen Organ fühlbar.

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Die Gespenster – Zweiter Teil – Fünfundvierzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Fünfundvierzigste Erzählung

Das erschossene Gespenst zu Salmansweil in Schwaben

Die Chronik des berühmten Reichsstiftes und Zisterzienserklosters Salmansweil unweit der Reichsstadt Überlingen am Bodensee in Schwaben sowie die allgemeine Volkssage erwähnen folgender Geistergeschichte:
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Deutsche Märchen und Sagen 32

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

32. Hühnchen mit einem Bein

Jesus ging einmal mit Sankt Peter auf Reisen und kam in die Nähe einer großen Stadt. Er wollte aber nicht hinein, auch nicht hindurchgehen, sandte darum Sankt Peter mit vier Stübern dahin, um etwas Essen zu kaufen. Peter schritt lustig auf den Markt los, fand aber wenig mehr, weil es schon Mittag war, und musste endlich mit einem gebratenen Hühnchen vorlieb nehmen. Das kaufte er und machte sich auf den Rückweg zu der Stelle, wo Jesus seiner wartete. Unterwegs aber roch ihm das Hühnchen so gut, dass er es ein paarmal unter die Nase hielt, am Weiterlesen →