Gold Band 3 – Kapitel 5.2
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 5.2
Der Gefangene
Cook, ein alter Ansiedler aus den westlichen Staaten, der dem Spieler vorher seine Meinung gesagt und manch anderen dadurch abgehalten hatte, sich dem tollen Zug anzuschließen, stand indessen noch immer, wie ihn jene verlassen hatten, auf seine Büchse gelehnt und schaute finster vor sich nieder. Nur sein Pferd, das er am Zaum hielt, war ungeduldig geworden und scharrte mit den Hufen den Staub auf, was aber sein Herr gar nicht bemerkte Weiterlesen
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 48
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
48. Wie Rübezahl einen lieblosen ungefälligen und zugleich schmutzigen Menschen bestraft.
Die nun folgende sehr schlechte Geschichte hat dem Kräuterklauber nicht der alte Bumban, sondern ein junger Mensch – rückwärts gerechnet – ein gewisser Prätorius schriftlich erzählt, aber nach damaliger alter deutscher Art etwas zu grob. Der Kräuterklauber erzählt sie also selbst nicht gern, so verblümt er es auch gibt, und wollte, er hätte sie schon erzählt. Ungeschehen kann er sie aber einmal nicht machen; also heraus muss sie.
Die Gespenster – Zweiter Teil – Achtundfünfzigste Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil
Achtundfünfzigste Erzählung
Der spukende Kettenhund im Stift Annaberg
In den Monaten August und September des Jahres 1691 hauste zu St. Annaberg im Haus des Archidiaconus M. Zobel, in der Buchholzer Gasse gelegen, ein sogenanntes Gespenst. Es trieb durch Poltern, Werfen mit Steinen Weiterlesen
Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 43
Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796
Der in einen losen Buben gefahrene böse Geist wird durch Schläge besiegt.
Der Sohn eines Landmanns in einem Dorf bei Potsdam tat oft so ängstlich in Gegenwart seines Vaters, dass dieser in ihn drang, ihm zu sagen, was ihm fehle. Jener antwortete, der Teufel erscheine ihm immer in der Gestalt einer schwarzen Katze und setze ihm zu, er solle sich das Leben nehmen. Der Vater, erschrocken über den Zustand des Sohnes, eilte zum Prediger und bat ihn um Rat, wie er sich hierin zu verhalten habe. Dem Prediger war die ganze Erzählung bedenklich. Er mutmaßte, dass etwas anderes dahinter verborgen sein müsse. Er ließ Weiterlesen
Sabine Trinkaus – Mutter Seelen Allein
Sabine Trinkaus – Mutter Seelen Allein
Katharinas junge Familie scheint eine Vorzeigefamilie zu sein. Ihr Mann Patrick ist Augenarzt und verdient genug Geld, um seiner Frau und seinem Sohn Timo ein sorgenfreies, glückliches Leben zu bieten. Timo, der fünfjährige Sohn, sieht mit seinen blonden Locken aus wie ein Engel und ist der Sonnenschein seiner Eltern.
Katharina hatte zuerst überlegt, abzutreiben, als sie mit ihm schwanger war. Sie ließ sich dann aber von Patrick überzeugen, das Kind zu bekommen. Seitdem kümmert sie sich rührend um den Jungen, der durchaus nicht so pflegeleicht ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Er bekommt Tobsuchtsanfälle und schlägt in solchen Phasen um sich. Auch wirft er sich auf den Boden und tritt mit den Füßen nach seiner Mutter. Nach und nach erfährt der Leser, dass auch Katharina nicht so perfekt ist, wie Weiterlesen

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