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Literatur

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 35

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Die Steinkirche

In unmittelbarer Nähe von Scharzfels liegt in einem harten Kalksteinfelsen eine geräumige Höhle, die den Namen Steinkirche führt. In der Tat deuten auch alle Anzeichen darauf hin, dass dieser Raum einst ein Gott geweihter war und dass er ein Denkmal der ältesten Ausübung des Christentums in diesem Land ist.

Vorn am Eingang erhebt sich eine Kanzel, zu der einige Stufen hinaufführen und von welcher vermutlich ein Eremit der auf dem rasigen Vorplatz lagernden Menge das Wort Gottes gepredigt hat.

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Eine Räuberfamilie – Siebtes Kapitel

Emilie Heinrichs
Eine Räuberfamilie
Erzählung der Neuzeit nach wahren Tatsachen
Verlag von A. Sacco Nachfolger, Berlin, 1867
Siebtes Kapitel

Eine Soirée in der Villa Rapo

Folge mir der Leser nun nach Bisaccia, einem Städtchen in der Provinz Avellino, östlich von Neapel, wo die Abruzzen, diese mächtige Gebirgskette, das Land gleichsam halbieren.

Dass nach der Verjagung des Königs Franz II. des Ré Bombino, wie das Volk ihn getauft hatte, das Briganten- Weiterlesen →

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXIII

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXIII. Nach San Antonio. Pferdetransport. Stinktier. Fort Griffin. Wie man einen Büffel den Kopf abschneidet. Erinnerungen an Johnson Station.

Wenn die Post durchkam, musste ein Mann als Eskorte mitfahren, da die Kutsche auf dem Weg zuweilen von Indianern angegriffen, nur zu oft genommen und Kutscher und Passagiere massakriert wurden. Diesmal ging mein Freund Charles B. mit als Eskorte und fuhr wie immer auf dem Bock mit dem Kutscher, während ein anderer in der Kutsche saß, als sie in der Nähe von Johnson Station bei Sonnenuntergang einen Trupp Comanchen über einen Weiterlesen →

Carla Berling – Tunnelspiel

Carla Berling – Tunnelspiel

Als Ira Wittekind, Reporterin bei der Zeitung Tag 7, während einer Fahrradtour mit ihrem Freund Andy zufällig auf eine Menschenansammlung beim alten Schlachthof in Bad Oeynhausen stößt, fragt sie neugierig, was dort passiert ist. Da auch Polizei, Rettungswagen und Notarzt vor Ort sind, muss es sich schon um ein außergewöhnliches Geschehen handeln.

Nach und nach bekommen Ira und ihr Freund heraus, dass in der Ruine der Verleger Lorenz Brenner tot aufgefunden wurde, und zwar in einer sehr misslichen Lage. So hing er, mit Handschellen gefesselt, an einem Gitter, war nackt, und sein Körper wurde geschunden, alles Anzeichen dafür, dass jemand seinen Tod inszeniert hat.
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Deutsche Märchen und Sagen 76

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

84. Nix zu Laibach

Im Laibach, und zwar in der Gegend der Stadt gleichen Namens, hielt sich vordem ein Nix auf. Ein Bürger der Stadt, namens Schmeidler, wollte in einer mondhellen Nacht von einer Hochzeit nach Hause gehen. An der sogenannten Brotkammer angekommen, sah er plötzlich einen Mann in langem schwarzen Rock aus dem Wasser des Laibachs kommen. Der näherte sich ihm, zog ihn mit sich ans Wasser und stieß ihn hinein. Sonder Zweifel wäre der redliche Bürger ertrunken, hätte er sich nicht an dem Schuppstuhl, worauf die Bäcker, die das Brot zu Weiterlesen →