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Literatur

Das Geisterschiff – Kapitel 3

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 3

Habe ich es nur geträumt?

»Wo denn, Haldane?«, rief Mr. Fosset, der meinen Ruf als erster bemerkte, ein Fernrohr aufnahm, das griffbereit auf dem Dach des Steuerhauses der Brücke lag, und in seiner Eile eifrig jeden Teil des Horizonts abtastete, außer dem rechten. »Ich kann es nicht sehen!«

»Da ist es, Sir, ganz rechts«, sagte ich ebenso eilig und deutete über die Lee-Reling in die Richtung, in der ich das Schiff nur eine Sekunde zuvor gesehen hatte, als ich die Brückenleiter bestieg, obwohl ich es in diesem Augenblick Weiterlesen →

Varney, der Vampir – Kapitel 12

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 12

Die traurigen Gefühle von Charles Holland. Das Porträt. Die Geschehnisse der Nacht in der Halle.

Charles Holland wünschte sich, allein zu sein, sofern ein Mensch sich dies je sehnlichst gewünscht hatte. Seine Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 4 – Kapitel 11

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 4
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Elftes Kapitel

Das silberne Kästchen

Wir haben bereits erwähnt, dass in Sir Giles Mompessons großem und düsterem Haus gewisse Zim­mer waren, die wegen ihrer Größe und ihres Glanzes einen auffallenden Kontrast zu den übrigen Teilen der Wohnung bildeten. Nur bei außerordentlichen Gelegenheiten benutzt, wenn der Besitzer zu irgendeinem Zweck ein großes Festmahl gab, Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 134

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

174. Arkenbald von Burde

Arkenbald von Burde war ein mächtiger und edler Herr und so sehr eifrig für die Gerechtigkeit, dass vor ihr ihm jener gleich galt. In einer schweren Krankheit hörte er eines Tages in seinem Bett ein großes Getümmel und klagende Weiberstimmen aus einer nahen Kammer dringen. Als er sich nach der Ursache davon erkundigte, wagte keiner der Umstehenden es, ihm die Wahrheit von der Sache zu bekennen. Da rief er einen von seinen Dienern und sprach: »So dir deine Augen lieb sind, sage mir die reine Wahrheit.«
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Bill Hammer – Teil 5

Otto Ruppius
Bill Hammer
Episode aus dem Bürgerkrieg in Missouri
Aus: Die Gartenlaube Nummer 6 bis 9, 1862

Bill hatte sich zum nächsten Maisfeld gewandt, das ihn bis zu einiger Entfernung vom Haus vor jeder Entdeckung sicherstellen musste, und verfolgte in Hast eine breite Furche, die sich ihm bot. Nur in einzelnen Strahlen ließ er das Licht vor sich fallen, um nicht aus der Richtung zu geraten, und trat bald auf freies Land hinaus. Hier kannte er jeden Fußbreit, aber ein wütender, mit Regen vermischter Sturm empfing ihn, der ihn, bei jedem Schritt vorwärts, wieder zurückzuwerfen drohte. Erst als er mit Anstrengung einen Fußweg am Saum des Waldes erreicht hatte, erhielt er einigen Schutz. Den Kopf gegen den Wind gebeugt, die Laterne, deren Licht ihn nur blendete, Weiterlesen →