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Catherine Parr – Band 2 – Kapitel 5.2

Luise Mühlbach
Catherine Parr
Band 2
Drittes Buch
Die Schleife der Königin
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851

5. Die Nacht der Intrigen

2. Der General Loyolas

Ja, da am Fenster sieht sie ihn noch; dort drüben zeichnet sich seine hohe Gestalt, einem Schatten gleich, an den Bäumen ab. Nun ist sie verschwunden, nun ist er fort, und sie – sie ist allein! Allein mit ihren Schmerzen und ihren bittersüßen Erinnerungen.

Und sie wirft sich zur Erde nieder, ringt ihre Hände zum Himmel, und ein Ächzen dringt aus ihrer Brust hervor, wie es nur der höchste Schmerz, die wildeste Verzweiflung auszupressen vermag.

Wie? Was bedeutet dies? Eben noch so glücklich und voll seliger Freude, scheint sie nun ganz schmerzzerflossen, freudlos und von Qualen gefoltert?

Diese Augen, welche eben noch feucht gewesen von Tränen der Seligkeit, vergießen jetzt Ströme von Tränen, wie sie nur der Schmerz weint.

Sie zerschlägt sich mit ihren Fäusten die Brust, an welcher eben noch der Geliebte geruht; sie zerrauft sich das Haar, welches er eben noch geküsst.

Diese Furie des Schmerzes – ist dies dasselbe Weib, welches eben noch gejauchzt in Freude und Glück?

»Oh, oh«, jammert sie schluchzend, »welche furchtbaren Qualen sind dies, und welch ein verzweiflungsvoller Schmerz zerfleischt mir die Brust! Ich habe in seinen Armen gelegen, ich habe seine Liebesschwüre empfangen, seine Küsse geduldet – und diese Schwüre sind nicht mein, und diese Küsse hat er nicht mir gegeben! Ich habe mich ihm hingegeben mit meiner ganzen Seele, mit meinem ganzen Leben; und indem er in meinen Armen lag, indem er Erde und Himmel vergessend mich sein Weib, seine Geliebte nannte, dachte er nicht an mich, gehörte nicht einer seiner Seufzer, nicht ein Schlag seines Herzens mir an! Er küsst mich und liebt in mir nur die, welche ich hasse; er schwört in meine Hände die Liebe, welche er ihr geweiht, und selbst in dem höchsten Entzücken an meinem Busen vergehend, denkt und fühlt er nur sie, nur sie allein! Welch eine furchtbare Marter ist dies! Unter ihrem Namen geliebt zu werden, meine Seele, meinen Körper hinzugeben an ihren Namen, an ein Phantom, an welches er glaubt und welches er doch nicht kennt! Und was ist es denn, was er an ihr liebt? Nein, nein, mich liebt er, mich ganz allein! Meine Lippen sind es, welche er küsst, meine Gestalt ist es, welche er umfängt, mein Busen, an welchem er entschlummert in seliger Lust. An mich sind seine Worte, seine Briefe gerichtet, und ich bin es, welche sie beantwortet! Er liebt mich, nur mich – und glaubt doch nicht an mich! Ich bin ihm nichts als ein totes Bild, wie alle anderen Frauen! – Und dies hat er mir gesagt, und ich bin nicht wahnsinnig geworden, und ich habe den grausamen Mut gehabt, die Tränen, welche die Verzweiflung mir ausgepresst, für Tränen des Entzückens auszugeben!«

»Oh schmachvoller, schauerlicher Spott des Schicksals, zu sein, was ich nicht bin, und nicht zu sein, was ich bin!«

Und mit einem gellenden Wehgeschrei zerzauste sie sich das Haar, schlug mit den Fäusten an ihre Brust und zerriss wie eine Wahnsinnige mit ihren Zähnen den Schleier, welcher von ihrem Haupt auf ihren Nacken niedergefallen war, und schleuderte die Fetzen rings um sich her.

Sie hörte nichts, sie sah nichts, sie fühlte nichts als ihren unnennbaren, verzweiflungsvollen Schmerz.

Sie zitterte nicht einmal für sich selber; sie dachte gar nicht daran, dass sie verloren sein würde, wenn man sie hier fände!

Und doch hatte sich dort drüben leise und geräuschlos eine Tür geöffnet, und ein Mann war eingetreten.

Er schloss die Tür hinter sich und schritt auf Lady Jane zu, welche immer noch am Boden lag. Er stand hinter ihr, während sie ihre verzweiflungsvolle Klage ausstieß; er hörte jedes Wort ihrer zitternden Lippen. Ihr ganzes schmerzvoll zuckendes, von Qualen zerfressenes Herz lag enthüllt vor ihm – und sie wusste es nicht!

Nun beugte er sich zu ihr nieder und berührte leicht mit der Hand ihre Schulter. Sie zuckte von dieser Berührung zusammen, als habe ein Schwertstreich sie getroffen, und ihr Schluchzen verstummte sofort.

Eine schauerliche Pause trat ein. Die Frau lag unbeweglich, atemlos am Boden – und unbeweglich, hoch und kalt wie eine Gestalt aus Erz stand der Mann neben ihr.

»Lady Jane Douglas«, sagte er dann ernst und feierlich, »steht auf! Erhebt Euch von Euren Knien. Es ziemt sich nicht für die Tochter Eures Vaters, auf den Knien zu liegen, wenn es nicht Gott ist, vor dem Ihr kniet! Ihr aber kniet nicht vor Gott, sondern vor dem Götzenbild, welches Ihr Euch selber geschaffen und welchem Ihr einen Tempel errichtet habt in Eurem Herzen! Dieses Götzenbild heißt: Euer persönliches Unglück. Es steht aber geschrieben: ›Ihr sollt keine anderen Götter haben neben mir‹. Darum sage ich Euch noch einmal: Lady Jane Douglas, steht auf von Euren Knien, denn es ist nicht Euer Gott, vor dem Ihr kniet!«

Und als ob diese Worte eine magnetische Kraft auf sie ausübten, hob sie sich langsam vom Boden empor und stand nun ernst und kalt wie ein Marmorbild vor ihrem Vater da.

»Werft von Euch die Schmerzen dieser Welt, welche Euch belasten und Euch hindern an dem heiligen Werk, welches Gott Euch auferlegt!«, fuhr Graf Douglas mit seiner ehernen, feierlichen Stimme fort. »Es steht geschrieben: ›Kommt her zu mir, Ihr Mühseligen und Beladenen, ich will Euch erretten, spricht unser Gott‹. Du aber, Jane, du sollst deine Mühsal niederwerfen zu den Füßen des Thrones, und deine Last soll dir zu einer Krone werden, welche dein Haupt verklären soll!«

Er legte seine Hand auf ihr Haupt; sie aber schüttelte sie wild von sich fort.

»Es brennt! Es brennt!«, sagte sie mit stotternder, schwerer Zunge, wie in einem Traum befangen. »Fort mit dieser Krone! Sie ist in der Hölle geschmiedet! Sie versengt mir das Gehirn! Ich will keine Krone, über welche die Teufel ihren Segen gesprochen haben; ich will keinen Königspurpur, welcher mit dem Blut meines Geliebten gefärbt ist!«

»Sie ist noch im Delirium ihres Schmerzes!«, murmelte der Graf, indem er diese bleiche, bebende Frau betrachtete, welche nun wieder in die Knie gesunken war und mit wirren, weit aufgerissenen Augen vor sich hinstarrte. Aber des Grafen Blicke blieben kalt und unbewegt, und nicht das leiseste Mitleid regte sich in ihm für seine arme, schmerzdurchwühlte Tochter!

Sie war für ihn nicht die Tochter, deren Qualen sein Herz bewegen durften, sondern nur das Geschöpf, welches die Kirche sich ausersehen zu ihrem Werkzeug. Er war für sie nicht der Vater, welcher sein Kind lieben durfte, sondern nur der Herr und Oberhirte, der Meister eines Ordens, dessen Bundesglied sie war und von welcher er daher blinden Gehorsam und widerstandlose Unterwerfung fordern konnte.

»Steh auf, Jane«, sagte er hart und eisern. »Die Kirche befiehlt dir durch meinen Mund, ihr zu dienen, wie du gelobt hast es zu tun: das heißt mit freudigem Herzen und gottvertrauendem Sinn; das heißt mit lächelnder Lippe und klarem, leuchtendem Blick, wie es glaubensbegeisterten Jüngern geziemt und wie du es geschworen hast in die Hände unseres Herrn und Meisters Ignaz von Loyola!«

»Ich kann nicht! Ich kann nicht, Vater!«, wimmerte sie leise. »Ich kann nicht freudigen Herzens sein, wenn dies Herz zerfleischt wird von dem wilden Eber der Verzweiflung; ich kann meinem Blick nicht gebieten zu glänzen, wenn meine Augen verdunkelt sind von den Tränen des Schmerzes! Oh, habt Erbarmen, habt Mitleid! Erinnert Euch, dass Ihr mein Vater seid, dass ich Eure Tochter bin – die Tochter einer Frau, welche Ihr geliebt habt und welche im Grab keine Ruhe finden würde, wenn sie wüsste, wie Ihr mich martert und quält! Meine Mutter, meine Mutter, wenn dein Geist mir nahe ist, so komm und beschütze mich! Lege deine milden Blicke beschattend über mein Haupt und hauche einen Atemzug deiner Liebe in das Herz dieses grausamen Vaters, welcher sein Kind auf dem Altare seines Gottes opfern will!«

»Gott hat mich gerufen«, sagte der Graf, »und wie Abraham werde auch ich zu gehorchen wissen! Aber nicht mit Blumen will ich mein Opfer schmücken, sondern mit einer Königskrone; nicht das Messer will ich in seine Brust bohren, sondern einen goldenen Zepter will ich in seine Hand legen und sagen: ›Du bist eine Königin vor den Menschen, aber sei eine treue und gehorsame Dienerin vor Gott! Du hast allen zu gebieten! Dir aber gebietet die heilige Kirche, deren Dienst du dich geweiht hast und welche dich segnen wird, wenn du treu bist – welche mit ihrem Fluch dich zerschmettern wird, wenn du es wagst, Verrat an ihr zu üben!‹ Nein, du bist nicht meine Tochter, sondern die zu heiligem Dienst geweihte Priesterin der Kirche; nein, ich habe kein Mitleid mit deinen Tränen und diesen Schmerzen, denn ich sehe dieser Schmerzen Ende, und ich weiß, dass diese Tränen sich als Perlendiadem um deine Schläfe legen werden! Lady Jane Douglas, der heilige Loyola ist es, welcher Euch durch meinen Mund seine Befehle sendet! Gehorcht also – nicht weil ich Euer Vater bin, sondern weil ich der General bin, dem Ihr Gehorsam und Treue geschworen habt bis an Eures Lebens Ende!«

»So tötet mich, Vater!«, sagte sie matt. »Lasst dieses Leben enden, welches für mich nur eine Qual, eine fortgesetzte Marter ist! Straft mich für meinen Ungehorsam, indem Ihr Euren Dolch tief in meine Brust senkt; straft mich, indem Ihr mir die Ruhe des Grabes gönnt!«

»Arme Schwärmerin«, sagte der Vater, »glaubst du, wir würden so töricht sein, dich so leichter Strafe zu unterwerfen? Nein, nein! Wenn du es wagst, dich in frevelndem Ungehorsam aufzulehnen gegen meine Befehle, so wird deine Buße fürchterlich und deine Strafe ohne Ende sein! So werde ich nicht dich töten, sondern den, welchen du liebst; so wird es sein Haupt sein, welches fällt, und du wirst seine Mörderin sein! Er wird sterben auf dem Schafott, und du – du wirst leben in der Schande!«

»Oh, schauderhaft!«, ächzte Jane, indem sie ihre Hände vor ihr Antlitz schlug.

Ihr Vater fuhr fort: »Törichtes, kurzsichtiges Kind, welches glaubte, mit dem Schwert spielen zu können, und nicht sah, dass dieses Schwert mit zweischneidiger Klinge dich selber treffen könne! Du wolltest die Dienerin sein der Kirche, um dadurch die Herrin der Welt zu werden! Du wolltest die Glorie dir verdienen, aber diese Glorie sollte mit ihren Flammenstrahlen dein eigenes Haupt nicht versengen! Törichtes, törichtes Kind! Wer mit den Flammen spielt, wird von den Flammen verzehrt werden! Wir aber durchschauten deine Gedanken und dein dir selber unbewusstes Wollen; wir sahen hinein in die Tiefe deines Wesens, und als wir darin die Liebe fanden, haben wir die Liebe benutzt zu unseren Zwecken und deinem eigenen Heil! Was klagst du also und warum weinst du? Haben wir dir nicht erlaubt zu lieben? Haben wir dich nicht ermächtigt, dich mit deiner Seele und deinem Körper ganz dieser Liebe hinzugeben? Hast du nicht deine jungfräuliche Ehre mit deines Vaters Einwilligung ihm hingeben dürfen, und brennen seine Küsse nicht noch jetzt auf deinem Herzen? Du bist also entweder eine Verworfene oder eine Heilige. Eine Verworfene, wenn du in schnöder Sinnenlust und von ekler Begierde getrieben deine Jungfräulichkeit verloren – eine Heilige, wenn du es getan, um der heiligen Mutterkirche zu dienen und den Willen deines Herrn in Demut und Gehorsam zu erfüllen! Weigerst du dich, unseren Willen zu vollführen – nun wohl, so wird dein Vater dich verstoßen, so wird dein Vater dich vor der ganzen Welt als die Buhldirne des Grafen Surrey verfluchen und dich hinausstoßen in die Welt, welche kein Mitleid und kein Erbarmen haben wird für die schamlose Dirne, die …«

»Haltet ein, haltet ein, Vater!«, rief Jane, indem sie heftig vom Boden emporsprang. »Haltet ein mit Euren fürchterlichen Worten, wenn Ihr nicht wollt, dass die Scham mich töten soll! Nein, ich unterwerfe mich, ich gehorche! Ihr habt recht, ich kann nicht mehr zurück!«

»Und weshalb wolltest du auch? Ist es nicht ein schönes und genussvolles Leben? Ist es nicht bezaubernd, eine Priesterin der Freude zu sein, während man zugleich die Priesterin Gottes ist? Ist es nicht ein seltenes Glück, seine Sünde zur Tugend verklärt zu sehen und den irdischen Genuss sich als ein himmlisches Verdienst anrechnen zu können? Und was klagst du denn, dass er dich nicht liebt? Er liebt dich ja; seine Liebesschwüre tönen noch in deinen Ohren wider, dein Herz zittert noch von dem genossenen Glück, dein Blut schießt noch in Feuerströmen durch deine Adern – und er ist es, der es so verwandelt hat! Was tut’s, wenn er dich dabei mit einem anderen Namen nennt, wenn er die Frau, welche er in seine Arme schließt, mit seinem inneren Auge anders sieht als dich? In Wirklichkeit liebt er doch nur dich allein – ob du für ihn Catharine Parr oder Jane Douglas heißt, das gilt ganz gleich, wenn du nur seine Geliebte bist.«

»Aber ein Tag wird kommen, wo er den Irrtum erkennt und wo er mir fluchen wird!«

»Dieser Tag wird nicht kommen! Die heilige Kirche wird das zu verhüten wissen, wenn du dich ihrem Willen beugst und ihr gehorchst!«

»Ich beuge mich!«, seufzte Lady Jane. »Ich werde gehorchen; nur versprecht mir, Vater, dass ihm kein Leides geschehen soll, dass ich nicht seine Mörderin werde!«

»Nein, seine Retterin und Erlöserin sollst du werden! Nur musst du genau alles erfüllen, was ich dir auftrage! Zuallererst also sage mir den Erfolg eurer heutigen Zusammenkunft! Er zweifelt nicht, dass du die Königin bist?«

»Nein, er glaubt es so fest, dass er die Hostie darauf nehmen würde. Das heißt, er glaubt es jetzt, weil ich ihm versprochen habe, ihm öffentlich ein Zeichen zu geben, woran er erkennen soll, dass es die Königin ist, welche ihn liebt!«

»Und dieses Zeichen?«, fragte der Graf mit freudestrahlenden Blicken.

»Ich habe ihm versprochen, dass die Königin ihm beim großen Turnier eine Schleife geben soll und dass er in dieser Schleife ein Billet von ihr finden wird!«

»Ach, der Gedanke ist bewundernswürdig!«, rief Lord Douglas. »Und nur eine Frau, welche sich rächen will, kann ihn ersinnen! Somit also wird die Königin ihre eigene Anklägerin werden und uns selbst die Beweise ihrer Schuld in die Hände geben! Die einzige Schwierigkeit bleibt noch, die Königin, ohne ihren Verdacht zu erwecken, dahin zu leiten, dass sie diese Schleife trägt und sie an Surrey gibt.«

»Sie wird es tun, wenn ich sie darum bitte; denn sie liebt mich, und ich werde es ihr so darstellen, dass sie es mir als einen Liebesdienst erweist! Katharina ist gutmütig und gefällig und nicht imstande, eine Bitte auszuschlagen!«

»Und ich werde den König benachrichtigen – das heißt, ich werde mich wohl hüten, dies selbst zu tun, denn immer bleibt es gefährlich, zu einem hungrigen Tiger in den Käfig zu gehen und ihm seine Nahrung zu bringen, weil er sehr leicht in seinem Heißhunger mit dem dargereichten Fleische unsere eigene Hand verschlingen möchte!«

»Aber wie?«, fragte sie mit dem Ausdruck des Entsetzens. »Wird er sich begnügen, Katharina allein zu strafen? Wird er nicht auch ihn zerschmettern, ihn, den er für ihren Liebhaber halten muss?«

»Er wird es tun. Aber du selbst wirst ihn retten und befreien! Du wirst ihm sein Gefängnis öffnen und ihm die Freiheit geben, und er wird dich lieben – dich, seine Lebensretterin!«

»Vater, Vater, es ist ein gewagtes Spiel, was Ihr da spielt; und es kann kommen, dass Ihr dadurch zum Mörder Eurer eigenen Tochter werdet! Denn hört wohl, was ich Euch sage: Wenn sein Haupt fällt, gebe ich mir selber den Tod; wenn Ihr mich zu seiner Mörderin macht, werdet Ihr dadurch der meine, und ich werde Euch fluchen und in die Hölle verwünschen! Was kümmert mich eine Königskrone, wenn sie mit Henry Howards Blut befleckt ist? Was frage ich nach Ruhm und Ehre, wenn er nicht da ist, meine Größe zu sehen, und seine strahlenden Blicke mir nicht meine Krone widerspiegeln können? Schützt daher ihn, bewahrt sein Leben wie den Apfel Eures Auges, wenn Ihr wollt, dass ich die Königskrone annehme, welche Ihr mir bietet, damit der König von England aufs Neue ein Vasall der Kirche werde!«

»Und damit die ganze fromme Christenheit Jane Douglas preise, die fromme Königin, der das heilige Werk gelungen, den rebellischen und abtrünnigen Sohn der Kirche, Heinrich VIII., reumütig zurückzuführen zu dem Heiligen Vater in Rom, dem alleinigen geweihten Oberherrn der Kirche!«

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