Das Geisterschiff – Kapitel 8
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 8
Vor Anker liegend
Und das war noch nicht das Schlimmste, denn kaum hatten wir in der stickigen, dampfbadähnlichen Atmosphäre, die uns umgab, wieder Atem geschöpft, ja, bevor wir einen Schrei ausstoßen oder ein Wort über das soeben Geschehene wechseln konnten, kam es zu einem plötzlichen und heftigen Schwanken des Schiffes, das sich neigte und rollte und dann plötzlich nach Backbord kippte, während eine Wasserlawine durch die Luke auf unsere Köpfe herunterdonnerte.
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Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 20
Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band
XX. Die Eispartie
Als die Baronin sich von ihrer Mutter getrennt und in ihrem Zimmer angelangt war, ging sie in demselben heftig erregt mehrmals hin und her.
»Da hätte ich mich fast verraten«, murmelte sie dabei, »wie war das möglich, ich muss durchaus mehr auf mich achten.«
Nach diesen Worten schritt sie an den Schreibsekretär, entnahm demselben ein Paket Papier, dessen Format, Weiterlesen
Das Buch vom Rübezahl – Teil 21
Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852
22. Wie Rübezahl den Wirt macht
Bisweilen fiel es Rübezahl ein, auf dem Gebirge in irgendeinem Haus, welches gerade unbewohnt war, seine Wohnung zu nehmen. Als er sich einst in einem solchen aufhielt, kamen etliche vornehme Leute vorbeigereist, die der Meinung waren, dies Haus sei eine Herberge, darin zu Nacht bleiben wollten. Rübezahl, welcher in guter Laune war, benahm ihnen diese Meinung nicht, sondern lud sie freundlich ein, bei ihm abzutreten. Als die Gäste in die Stube traten und alles leer fanden, glaubten sie, jede Hoffnung auf eine gute Mahlzeit aufgeben zu müssen. Der Weiterlesen
Vincent Kliesch – Bis in den Tod hinein
Vincent Kliesch – Bis in den Tod hinein
Der Krimi beginnt damit, dass der Serienmörder, um dessen Taten und Ergreifung es im weiteren Verlauf geht, einen jungen Mann in einem Auto verbrennen lässt, das dieser selbst angesteckt hat, weil er seit längerer Zeit als Brandstifter agiert. Der junge Mann ist auch bereits als solcher aktenkundig. Er ist mit seinen Händen an das Lenkrad gekettet, nachdem der Täter ihn mit einem Elektroschocker niedergestreckt hat, und das Feuer, das zuerst die Reifen ergriffen hat, die er selbst entzündete, tötet am Ende ihn selbst.
Sein Mörder liest ihm, als er noch bei Bewusstsein ist, in einem bizarren Singsang etwas vor, wirft am Ende einen Stein in seinen Schoss und fotografiert das Opfer mehrfach, bis er vom Tatort verschwindet. Er hört noch die Schreie des jungen Mannes. Dann ist es vorbei, und er steigt in sein Auto.
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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 7. – 10. Bändchen – Kapitel XI
Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Siebentes bis zehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.
XI. Die Meuterei wird zur Empörung
Das Kabinett, in welches man d’Artagnan und Porthos hatte eintreten lassen, war von dem Salon, in welchem sich die Königin befand, nur durch Türvorhänge getrennt. Die geringe Dicke der Scheidewand ließ also alles hören, was Weiterlesen
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