Rest in peace, Croz
Ich bin mit den Bands The Byrds und Crosby, Stills & Nash groß geworden. Es trieb mir schier die Tränen in die Augen, als ich heute Morgen vom Tod David Crosbys erfuhr. Es ist nicht nur für mich sehr schade, dass Musik wie diese kaum noch produziert wird und man vom Vergangenen zehrt. Nun weilt der heroische Gitarrist, Sänger und Songwriter Croz nicht mehr unter uns. Er starb nach langer schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren.
Obwohl er nur eine Handvoll bekannter Songs geschrieben hat, stand der humorvolle und meinungsfreudige Crosby in der ersten Reihe der kulturellen Umwälzungen der sechziger und siebziger Jahre – ob er nun mit Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young beim legendären Woodstock-Festival auf der Bühne brillierte, in seiner Hymne Almost Cut My Hair im Namen einer langhaarigen Generation – auch ich trug seinerzeit lange Haare – Zeugnis ablegte oder in Long Time Gone die Ermordung von Bobby Kennedy betrauerte.
David war eine feste Größe in der Musikszene der 60er und 70er Jahre und Gründungsmitglied zweier einflussreicher Rockbands: der Weiterlesen
Voyager! Die Zeitreisenden – Gleich geboren
Gleich geboren (Created Equal)
»Sklaverei ist das Schlimmste, was ein Mensch einem anderen antun kann. Ich werde nicht ruhen, bis es so etwas wie Sklaven nicht mehr gibt.«
Als Bogg und Jeffrey im Jahr 73 v. Chr. in Italien landen, entdecken sie, dass Spartacus vom Herrscher Cicero zum Sterben in die römische Arena geschickt wird. Seine Gefangennahme wird die Geschichte verändern und ihn daran hindern, den Sklavenaufstand in Capua anzuführen. Die Voyagers liefern sich einen Kampf mit einem riesigen Gladiator, und Bogg wird gefangen genommen. Ciceros Schwester Octavia und seine junge Tochter Calpurnia finden Gefallen an Bogg und Jeffrey und begehren sie als Sklaven. Jeffrey überzeugt Calpurnia davon, ihn als Freund und nicht als Sklaven zu betrachten, und sie hilft ihm, Bogg und Spartacus zu befreien. Von den Wachen in die Enge getrieben, machen sich die Voyagers aus dem Staub und landen in Missouri. Die junge Harriet Tubman braucht Weiterlesen
Erik Hauser – Das Erbe der Wölfe
Ein Gespenst geht um auf der Welt – das Gespenst des Populismus; so könnte der rote Faden des im Fabylon Verlag erschienenen Erstlingswerkes von Erik Hauser tituliert werden; aus meiner Sichtweise nach dem Lesen von Das Erbe der Wölfe sicherlich.
Schauen wir uns in der heutigen politischen Landschaft der Welt um, so ist seit Trumps Regierungszeit als US-Präsident, des britischen Brexits sowie des politischen Durcheinanderwirbels sowohl durch neue rechte als auch linke Parteien in vielen Ländern Populismus aktueller denn je.
Der niederländische Politikwissenschaftler definiert Populismus als dünne Ideologie, welche die Gesellschaft letztendlich in zwei homogene und antagonistische Gruppen teilt – das wahre Volk sowie die korrupte Elite –, und fordert, Politik solle ein Ausdruck der volonté générale des Volkes sein.
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Zorro reitet wieder (1937)
Zorro reitet wieder(1937)
Originaltitel: Zorro ride again
Mehr als hundert Jahre, nachdem der maskierte Held Zorro zum ersten Mal in Mexiko und Kalifornien auftrat, reitet ein neuer Zorro in der gleichen Region. Dieser moderne maskierte Rächer ist ein direkter Nachfahre des ursprünglichen Zorro – James Vega, Teilhaber der California-Yucatan Railroad. Wie sein großer Vorfahre gibt er sich als träger Geck aus, wenn er nicht maskiert ist – sehr zum Missfallen von Joyce Andrews und ihrem Bruder Phillip, den anderen Eigentümern der Eisenbahngesellschaft. Als Zorro maskiert, kämpft Vega jedoch unermüdlich gegen die brutalen Anschläge des Banditenführers El Lobo auf die California-Yucatan, der mit seiner Bande angeheuert wurde, um Vega und die Andrews-Geschwister zu zwingen, die Eisenbahn an den skrupellosen Geschäftsmann J. A. Marsden zu verkaufen.
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Was lange währt, wird gut
Es ist bestimmt schon eine gefühlte Ewigkeit her, als in meinem Kopf die Idee aufkeimte, etwas Eigenständiges, Lohnenswertes, ja Phantastisches zu kreieren. Zugegeben, damals fehlte mir das Geld, dieses in mir brodelnde Projekt anzugehen. Vielleicht war auch damals die Zeit, nachdem die Ferbersche Universitätsbuchhandlung und die damit verbundene Wolkengasse – ein Second-hand-Shop mit Onlinehandel – schließen mussten, da in unmittelbarer Nähe Thalia seine Zelte aufschlug, noch nicht reif. Je länger ich darüber nachdachte, und vor allem da ich nun ein Rentnerlein und auch weiterhin bekennender Phantastikfreak bin, kam ich zum Entschluss, einen kleinen feinen Buchladen einzurichten, in welchem vorrangig Literatur phantastischer Kleinverlage verkauft werden soll. Eine Schnapsidee? Bei Weitem nicht, denn bei Testverkäufen in der ehemaligen Weltbild-Filiale Gießen in der Galeria Neustädter Tor waren Titel des Luzifer Verlages, des Blitzverlages und andere besonders bei Weiterlesen

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