Frankenstein 1910

Es braucht wohl einen besonders nüchternen Geist, um Thomas Alva Edison nicht zumindest eine Prise Bewunderung entgegenzubringen. Während andere Erfinder mit einer Handvoll Schöpfungen in die Annalen eingehen, scheint es bei Edison mitunter einfacher, all jene Dinge aufzuzählen, die er nicht erfunden oder zumindest zur Vollendung geführt hat. Sein Ruf mag stellenweise überhöht sein, bedenkt man seine Neigung, die Werke anderer unter seinem Namen zu vermarkten. Doch selbst jene Skepsis verblasst angesichts der Tatsache: 1093 Patente – eine Zahl, die für sich spricht.
Schon Kinder verbinden Edison mit der Erfindung der Glühbirne, und Erwachsene erinnern sich an seine Pionierrolle bei der Elektrifizierung und der Tonaufzeichnung. Weniger bekannt bleibt jedoch sein Einfluss auf die frühen Tage des Films, eine Kunst, die er maßgeblich formte.
Im Jahr 1888, kaum dass der Phonograph seinen Triumph gefeiert hatte, begann Edison zusammen mit William K. L. Dickson, einem seiner fähigsten Mitarbeiter, das Geheimnis bewegter Bilder zu entschlüsseln. Inspiriert von Eadweard Muybridges fotografischen Experimenten entwickelten sie eine Technik, die auf schnell aufeinanderfolgenden Fotografien beruhte. Diese Arbeit erforderte nicht nur die Entwicklung eines geeigneten Mediums – damals waren Glasplatten noch Standard –, sondern auch die Konstruktion von Geräten zur Aufnahme und Präsentation dieser Bilder.
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 24
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VI. Goldberg und Schönau
1. Der Name Goldbergs
Die Stadt Goldberg soll ihren Namen von den reichen Goldbergwerken erhalten haben, die in ihrer Umgebung betrieben wurden und alle sieben Tage 150 Pfund Gold lieferten. Der Rat der Stadt erhielt jedes Mal ein Pfund davon.
2. Die Entstehung Goldbergs
Das Astoria-Abenteuer – Teil 2
Max Felde
Das Astoria-Abenteuer
Nach den zeitgenössischen Aufzeichnungen von Washington Irving erzählt
Illustriert von L. Berwald
Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig. Stuttgart, Berlin, Leipzig. 1912
Aufbruch. Eine Unterhaltung am Lagerfeuer
Bevor die Jäger an diesem Abend in ihre Schlafsäcke krochen, trat Mr. Hunt noch einmal vor die Blockhütte. Gewohnheitsmäßig schaute er nach dem Wetter und überzeugte sich, dass die Wachen auf ihren Posten waren.
Nur wenige Schritte vor der Hütte traf er auf John Day, der die Büchse unter dem Arm vom Flussufer heraufgestapft kam. Er erklärte, er habe angenommen, Hunt würde sich heute wahrscheinlich dem Fremden noch widmen wollen und daher verhindert sein, den gewohnten abendlichen Rundgang zu machen. Er habe sich aus diesem Grund stillschweigend entfernt, das Lager abgegangen und alles in bester Ordnung vorgefunden.
»Das war sehr wacker von euch«, entgegnete Mr. Hunt, »wiewohl ihr seht, dass mich einige Gläschen Genever, womit ich den Handel mit Jonathan Waterson noch besiegeln musste, niemals von meiner Gewohnheit und der Pflichterfüllung Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 7
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 7
Ein Dampfer wird manipuliert
Er ging direkt zu dem Dock, an dem die FROZEN SPRAY vor Anker lag, und pfiff dem Kapitän zu.
Es war ein vorher vereinbartes Signal, und daraufhin legte ein kleines Boot von der Schaluppe ab und nahm Stokes an Bord.
Die meisten Männer von Fowlers Expedition schliefen zu dieser Zeit noch.
»Du wirst jetzt doch nicht versuchen, abzulegen, Stokes, oder?«, fragte Fowler.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 7
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 7
Das Boudoir
Es war der Morgen nach den im letzten Kapitel geschilderten Ereignissen.
Die Szene wechselt zu einer schönen kleinen Villa in der Umgebung von Upper Clapton.
Dieser charmante Rückzugsort… Weiterlesen

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