Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXII
Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877
XXII. Ablösung. Flanigans Gefecht mit Indianern. Wie man in Texas Neger begräbt. Prärieratten. Verkleidete Indianer. Überfall der Post durch Indianer.
Als ich zurück nach Fort Concho kam, bezogen wir ein großes Haus als Kompaniequartier, wo die Flöhe eine furchtbare Größe erreichten, sodass ich einen an einer Kette bei meinem Bett befestigte, welcher als Wachhund Dienste tat und die kleinere Art nicht beikommen ließ.
Bald mussten wir wieder für einige Tage nach Indianern, die Kiowa Springs angegriffen und sechzig Maultiere Weiterlesen
Der Bestseller
Nadine Stenglein
Der Bestseller
Deine Geschichte gehört mir
Thriller, E-Book, dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH/dp Verlag, Stuttgart, Januar 2020, ca. 313 Seiten, 4,99 Euro, ISBN: 9783960878414, Covergestaltung: Grittany Design unter Verwendung von Motiven von shutterstock.com: © Jason Sponseller, © Evgeny Drablenkov, © Jordan Gooch, © STILLFX, © nasidastudio, © Wilqkuku, © Ihnatovich Maryia
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[…] Das mit einem braunen Ledereinband versehene Buch lag in der obersten Schublade. Ein Kloß bildete sich in Weiterlesen
Die Sternkammer – Band 1 – Kapitel 14
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 1
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Vierzehntes Kapitel
Die Maikönigin und die Tochter des Puritaners
Volksbelustigungen und Zeitvertreibe wurden weislich von Jakob dem Ersten begünstigt, dessen Rücksicht für die Vergnügungen der niederen Klassen seiner Untertanen nicht genug gerühmt werden kann. Und da es der Hauptzweck dieser Geschichte ist, auf einige von den während seiner Regierung herrschenden Missbräuchen Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 75
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
82. Nix zu Gent
Hinter dem alten Abteigebäude von Sankt Peter zu Gent liegt eine Brücke, auf der sich ehedem häufig ein Nix sehen ließ. Er stand gewöhnlich mitten auf der Brücke und wartete, bis jemand kam, der auf die andere Seite wollte. Setzte der nun eben den Fuß auf die Brücke, dann warf sich der Nix ins Wasser. Mitleidige Menschen meinten oft, es sei jemand, der sich ersäufen wolle, und sprangen nach, wurden dann aber vom Nix gepackt und unter Wasser gezogen, sodass sie jämmerlich ertranken. Nur einer Frau wollte er wohl. Wenn er die aus der Ferne Weiterlesen
Aus dem Wigwam – Der König der Hirsche
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor
Der König der Hirsche
nter den Ottawäern am Großen Bibersee lebte einst ein junger Mann, den jeder für den Sohn des großen Manitu hielt. Sechzehn Jahre vor der Zeit, von welcher ich spreche, hatte man nämlich ein Knäblein, das kaum zwei Sommer alt sein konnte, gefunden, und von dem niemand wusste, woher es kam, noch wer seine Eltern waren. Dass das Kind nicht zum Stamm der Ottawäer gehörte, sah man seiner Gesichtsfarbe an. Auch waren seine Arme und Beine mit Schwimmhäuten versehen und sein Kopf glich dem eines Bibers. Dann hatte es sich auch die meisten Gebräuche jenes Tieres angeeignet.
Täglich ging der Knabe an den See und hielt sich mitunter einen halben Tag lang im Wasser auf. Fische zog er einer Weiterlesen

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