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Neue Gespenster – 1. Erzählung

Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil
Erste Erzählung

Der Geist eines schlesischen Grafen kehrt aus dem Fegefeuer zurück[1]

Um das Jahr 1715 ereignete sich auf einem der gräflich Sternbergischen Güter in Schlesien folgende höchstmerkwürdige Gespenstergeschichte:

Die gräflich Sternbergische Familie hatte den Zudringlichkeiten einiger benachbarten katholischen Weiterlesen →

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 4

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Sie zogen nun gen Memmingen zum Spiegelschwaben, der also hieß, weil er die Nase immer mit dem Vorderärmel abwischte, wodurch sich auf Letzterem ein glänzender Spiegel ansetzte.
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Katharina Seck – Die letzte Dichterin

Katharina Seck – Die letzte Dichterin

Minna Fabelreich, Dichterin und ehemals aus gutem, will heißen reichem Hause, hat mit ihrer Vergangenheit und ihren Eltern gebrochen. Sie zieht als verarmte Dichterin durch ihre Heimat Phantopien, das heißt, sie wandert zu Fuß durch das Land und macht in manchen Dörfern Halt.

Dort bittet sie Wirte von Gaststätten darum, in ihren Etablissements Geschichten vortragen zu dürfen und hofft dafür auf einige Bronzekugeln als Lohn, ein Essen und Logis für die Nacht.

Da die Künste, also Malerei, Musik, Schriftstellerei und Theater den Bewohnern von Phantopien nicht mehr viel gelten, muss sie froh sein, wenn man ihr überhaupt erlaubt, in Gastwirtschaften aufzutreten, und ihr Lohn ist kaum genug zum Leben.
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Die Dämonomanie in Lothringen. (1580 – 1595)

Die Dämonomanie in Lothringen. (1580 – 1595)

Die Hauptnachrichten über den Teufelswahn in Lothringen sind in dem Werk von Remigius enthalten, welches 1596 in Köln erschien. Nach ihm sind im Zeitraum von fünfzehn Jahren bloß in Lothringen, wo er Kriminalprokurator war, 900 Unglückliche wegen ihres angeblichen Verkehrs mit dem Teufel getötet worden.

In der Schilderung, durch die sich Remigius bemüht, den wirklichen Verkehr mit dem Teufel nachzuweisen, werden die schon zum Öfteren erwähnten Data wieder vorgebracht. Der Teufel gibt ihnen Pulver, Salben, Gifte verschiedener Art; das Geld des Teufels verwandelt sich in Schmutz; er drückt seinen Anhängern seine Marke auf, vermischt sich fleischlich mit ihnen, aber der Koitus mit Weiterlesen →

Addy der Rifleman – Entronnen. Das Strafgericht

Max Felde
Addy der Rifleman
Eine Erzählung aus den nordamerikanischen Befreiungskämpfen
Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart, Berlin, Leipzig, 1900

Entronnen. Das Strafgericht

Die aus der Gefangenschaft Erretteten und ihre Befreier waren dank dem pfadfinderischen Genie Addys und des Flinken Bibers glücklich quer durch das ganze zwischen dem Susquehanna und dem Mohawk liegende Indianergebiet ungefährdet hindurchgekommen und sahen eines Abends von der Höhe eines Bergrückens in der Entfernung von etwa zehn Meilen das Fort Schuyler vor sich, Weiterlesen →