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Schauernovellen 4 – Das erlösende Gebet

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 2
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Das erlösende Gebet

Wenn ich lebe, will ich für dich beten:
Das sind seine letzten Worte:
Aber ach! Ich höre ihn nimmer beten,
Ob ich auch mit Sehnsucht darauf warte.

Ich heiße Raoul Beaugenin. Als Mönch führe ich jetzt den Namen Pater Bertha und bin der Weiterlesen →

Eine Räuberfamilie – Siebzehntes Kapitel

Emilie Heinrichs
Eine Räuberfamilie
Erzählung der Neuzeit nach wahren Tatsachen
Verlag von A. Sacco Nachfolger, Berlin, 1867
Siebzehntes Kapitel

Unter den Räubern

Die Tatsachen bis zu der Verschleppung Georgs durch die Räuber sind uns bereits bekannt. Wir übergehen deshalb diesen Teil von Georgs Erzählung und lassen ihn nur von diesem Zeitpunkt an weitererzählen.

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Elbsagen 82

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

83. Schweinsohren und Erbsen, ein Tangermünder Gericht

Der Erzbischof Dietrich Kagelwirt von Magdeburg war der Sohn eines ehrsamen Bürgers von Stendal, welcher der Gewandschneider- oder Tuchmachergilde angehörte. Sein eigentlicher Name war Dietrich von Porditz. Ersteren Namen soll er von seiner böhmischen Besitzung erhalten haben. Als Erzbischof war er der treue Begleiter Karls IV., der mit Vorliebe in Tangermünde residierte und Weiterlesen →

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XLI

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XLI. Auf dem Weg nach Kalifornien. Wiedersehen der Familie Ward. Schneesturm auf dem Felsengebirge. Red Canyon. Tweedʼs Ranch. South Pass. Über die Plains zum Green River. Per Union-Pacific-Bahn nach Ogdon in Utah. Per Central-Pacific-Bahn nach San Francisco. Battle Mountainʼs Spielsaloon. Über die Sierra Nevada. Mit einem Geisteskranken am Humboldt River. Sacramento. San Francisco.

Da kam es mir in den Kopf, für den Winter nach Kalifornien zu gehen und im Frühjahr wieder Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 94

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

116. Toter zu Tisch geladen

In Herzogenbusch lebte vor langer Zeit ein Junker, der weder Gott noch Gebot kannte und ein höchst sündig Leben führte. Dieser stritt eines Abends im Wirtshaus

darüber, dass man nach dem Tod noch lebe, und hielt sich darauf, was tot wäre, das bliebe tot. Beim Nachhause gehen musste er über den Kirchhof passieren.

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