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Im Original Ferdinand Kleophas

Schauernovellen – Simon, der Verfluchte

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 1
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Simon, der Verfluchte

Die Tochter Guidos, Herrn von Villers, wäre beinahe ein Raub des Todes geworden in einer Krankheit, die sie vom Sonntag Laetare in Fieberhitze bis zu Pfingsten liegen ließ.

Die freundliche Alice war nur durch viele Gebete gerettet worden und durch das Gelübde, das ihr edler Vater schwur, das Kreuz zu nehmen und in Verbindung mit dem König von Frankreich, Ludwig VII., in das Heilige Land zu gehen und die Ungläubigen zu bekriegen.
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Schauernovellen – Die Dame mit den kalten Küssen

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 1
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Die Dame mit den kalten Küssen

In meiner Wonne sank sie sterbend hin,
ihr kurzes Glück war nur ein langer Seufzer.

Das Scheldetal ist eine der malerischsten Gegenden Flanderns. Da ist kein Reisender, der nicht staunt und fragt: Was ist das für ein Gebäude, dessen dreifache Massen mit seinen bunten Fenstern sich unter Teichen, Wiesen und Wäldern erheben?
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Schauernovellen – Der Teufelsvertrag, 1554

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 1
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Der Teufelsvertrag, 1554

Könnte ich sie nur einen Tag, eine Stunde, ach nur einen Augenblick in meine Arme drücken, gern wollte ich dann sterben.

Alles verkündete ein nahes, furchtbares Gewitter. Schwere, schwarze Wolken bedeckten den Himmel. Man atmete nur eine warme Luft und die einzigen Gegenstände, die man in einer tiefen Dunkelheit erkennen konnte, waren Lichter, die in den Fenstern des Schlosses Anet glänzten.
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Schauernovellen – Die Schachpartie mit dem Teufel

Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 1
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843

Die Schachpartie mit dem Teufel

Der Herr von Clairmarais war seit der Stunde der Frühmette auf der Jagd. Die Burgfrau, seine Gemahlin, vertrieb sich die Langeweile eines Herbstabends in ihrem Betzimmer, einen gewirkten Schleier zu sticken, ein köstliches Gewebe, das zum Schmuck der wunderbaren Jagd des hochseligen, heiligen Bertin bestimmt war. Ihre Kammerdamen arbeiteten schweigend, sie im Kreis umgebend. Denn ihre Herrin war zu stolz, mit ihren Untergebenen zu schwatzen, und selbst nur ihnen zu erlauben, die Stimme vor ihr zu erheben, wenn man sie Weiterlesen