Blutrosen – 7 – Eine Geschichte zum Kranklachen
Blutrosen
Schauererzählungen
frei nach dem Französischen des Eugène Sue, Alexandre Dumas d. Ä, Honoré Balzac, Victor Hugo und andere
Verlags-Comptoir. Breslau. 1837
Druck von M. Friedländer in Breslau
Erster Teil
Eine Geschichte zum Kranklachen
Ganguernet war ein großer Spaßmacher. Er war klein, untersetzt, dick und hatte rundes, kurzes, starres Haar, niedrige Stirn, graue Augen, eine Nase, mit breiten Flügeln, aufgebauschte Backen.
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Elbsagen 93
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
96. Die Eiche am Elbufer
Nicht weit von Glückstadt steht unter dem Deich, wo sonst nur Weiden stehen, eine schöne große Eiche, wohl weit herum die einzige in der ganzen Marsch. Vor vielen Jahren stand hier nur ein Busch. Ein paar Tagelöhner ruhten sich einmal an einem heißen Tage dahinter aus, als sie an der anderen Seite einen Handelsmann, der sich auch da niedergesetzt hatte, mit seinem Gelde klimpern hörten. Da erwachte der böse Geist in ihnen und sie fielen Weiterlesen
Das Phantom
Hanno Berg
Das Phantom
Eine Krimi-Kurzgeschichte
I
Der Boss hatte Luigi zu sich bestellt. Luigi war deshalb zu seiner Villa am Rande der Stadt gefahren und hatte sich vom Butler zum Arbeitszimmer des Bosses bringen lassen. Der Butler meldete Luigi an und winkte ihm dann durch die geöffnete Tür zu, den Raum zu betreten, während er selbst das Zimmer wieder verließ.
Der Boss stand auf, als Luigi vor seinem Schreibtisch stand, und umarmte ihn. Dann gab er ihm einen Kuss auf jede Wange und sagte: »Schön, dass du Zeit hast, Luigi! Ich habe einen Job für dich.«
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Juve contre Fantômas (1913)
Der zweite Teil der fünfteiligen Fantômas-Reihe von Louis Feuillade wandelt sich deutlich in Richtung eines Action-Thrillers und ist damit ein spektakulärer Kontrast zum ersten Film der Reihe.
Obwohl er vielleicht weniger atmosphärisch und bedrohlich ist als der erste Film, hat Juve contre Fantômas andere Vorzüge, vor allem die rasante Abfolge der Actionszenen. Innerhalb weniger Minuten, nachdem sie einer schrecklichen Zugkatastrophe entkommen sind, kämpfen unsere Helden inmitten eines wütenden Infernos in einer Schnapsbrennerei um ihr Leben, und es geht noch weiter!
Auch die Charaktere von Juve und Fantômas sind besser ausgearbeitet. Es kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass sich hier ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod entwickelt. Weniger gespenstisch und abstrakt als Weiterlesen
Die Sternkammer – Band 3 – Kapitel 5
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 3
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Fünftes Kapitel
Ein Besuch in Sir Giles Mompessons Wohnung
Nach Verlauf von drei oder vier Monaten nach den zuletzt erzählten Ereignissen führen wir den Leser in eine große düstere Wohnung in der Nähe der Fleetbrücke.


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