Slatermans Westernkurier 03/2021
Auf ein Wort, Stranger, kennst du Santiago McKinn, diesen Jungen, den sie heute noch den weißen Apachen nennen?
Wenn nicht, dann halte einen Moment inne und lies die nachfolgenden Zeilen, denn er hat es redlich verdient, das man erneut über ihn berichtet.
Er war einer der wenigen Wanderer zwischen der Welt der Indianer und der des weißen Mannes, dem es gelang, von beiden Seiten anerkannt und geachtet zu werden. In der Pionierzeit Amerikas keine Selbstverständlichkeit, vor allem dann nicht, wenn man von Apachen geraubt, als einer der ihren großgezogen und anschließend von der US-Army mit Gewalt wieder in die Welt der Weißen zurückgeführt Weiterlesen
Oberhessisches Sagenbuch Teil 93
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Schatz in der stumpfen Kirche unter Burkhards
Die Ruinen der stumpfen Kirche unter Burkhards beherbergen einen Kessel voll Geld, welchen einmal mehrere Leute aus dem genannten Ort fast erlangt hätten, wenn sie klug genug gewesen wären. Als sie nämlich drauf und dran waren, ihn heraufzubringen, machte ihnen der Teufel ein Blendwerk vor mit einem Galgen, der plötzlich über ihnen stand. Daneben sahen sie den Henker mit blutrotem Kleid und bloßem, blitzendem Schwert.
Allein sie ließen sich nicht irre machen und gruben weiter.
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Ein Ostseepirat Band 1 – Der böse Wind
Der Detektiv – Die leuchtende Fratze – Teil 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die leuchtende Fratze
Lizabet Doogstons Opfer
Teil 3
Harst warf den eisernen Haken geschickt so über die Mauer, dass er sich oben in dem schrägen Eisengitter verfing.
Er kletterte dann als Erster auf die Mauerkrone, rief mir nach wenigen Minuten leise zu: »Es ist alles in Ordnung. Los denn!«
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Der Hexer GK 595
Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer
Tage des Wahnsinns
Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 19. März 1985, 64 Seiten, 1,60 DM, Titelbild: Les Edwards
Erschienen als Gespenster-Krimi Nr. 595
Es war ein Anblick von einer morbiden Faszination, die es mir unmöglich machte, wegzusehen. Mein Ebenbild im Spiegel begann sich zu verändern, sich aufzulösen. Die Gesichtshaut wurde braun und rissig, zitterte wie ein welkes Blatt in einer steifen Herbstbrise. Zuerst begriff ich gar nicht was ich sah. In meiner zitternden Linken hielt ich immer noch den Rasierpinsel, in einer erstarrten, nur halb zu Ende geführten Bewegung. Mein Mund war zu Weiterlesen


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