Perry Rhodan Band 3100 – Sternenruf
Christian Montillon, Wim Vandemaan
Perry Rhodan Band 3100
Sternenruf
Science-Fiction, Heftroman, Hörbuch und E-Book, Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 15. Januar 2021, € 2,30, 84 Seiten, Titelillustration: Dirk Schulz
Die Cairanische Epoche hat ihr Ende gefunden. Terra und Luna sind wieder an ihren angestammten Platz im Solsystem zurückgekehrt.
Nach Wiederaufbau und Neuorganisation, herrschen seit etwa einem Vierteljahrhundert Frieden und Stabilität in der Milchstraße.
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Die Plauderstube – Der Pfarrer und sein Schützling
Der Pfarrer und sein Schützling
»Ist Euch«, fragte der Pfarrer von St. Madeleine den alten Küster, »jener sonderbare Mann näher bekannt, der täglich, wenn ich die Messe lese, im Hintergrund der Kirche sich einfindet und regungslos, den schwermutvollen Blick gegen den Boden gesenkt, bis zum Schluss des Gottesdienstes ausharrt?«
»Nein, würdiger Heer Abbé«, entgegnete der Sakristan, »doch besinne ich mich, ihn schon vor 20 Jahren das erste Mal eintreten gesehen zu haben. Und seit jener Zeit hat sich in seinem Wesen und Gebaren nichts geändert.«
Die Sternkammer – Band 3 – Kapitel 9
William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 3
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854
Neuntes Kapitel
Prinz Karl
Es herrschte nun große Aufregung im Palast und der vorzüglichste Hof war mit Reitern angefüllt; einige von ihnen waren in Stahl gerüstet, ihre Rosse mit reichen Decken belegt, und alle von Pagen und Knappen in glänzenden Livreen begleitet. Außer diesen befanden sich dort Trompeter in roten Röcken auf schönen Pferden. Ihre Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 109
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
143. Siebente Hand
Von der siebenten Hand hört man viel in Flandern und Brabant. Wenn man nämlich bezaubert ist, dann kann man die Zauberei von sich nehmen und auf jemand anderes übertragen lassen. Das nennt man, sie in die zweite Hand geben. Aus der zweiten Hand kann sie in eine dritte und vierte und fünfte und sechste übergehen. Ist sie aber in der siebenten Hand, dann kann sie nicht mehr abgenommen werden. Der, welcher sie hat, muss sie sein ganzes Leben lang behalten.
Aus dem Wigwam – Harpstenah
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880
Noch vierzig Sagen
Mitgeteilt vom Navajohäuptling El Zol
Harpstenah
arpstenah saß in ihrem Wigwam und weinte bitterlich. Dazu hatte sie auch alle Ursache, denn nach vier Tagen sollte sie an den einflussreichen Wolkenhimmel, einen gefürchteten Medizinmann von achtzig Sommern, auf den Wunsch ihrer Eltern verheiratet werden. Sie weinte und dachte beständig an den jungen Mann, den sie liebte, und an den alten, den sie hasste. Endlich schlief sie ein und unternahm im Traum eine weite Reise. Müde und matt hatte sie sich an einen Fluss gesetzt und fühlte sich so verlassen, dass sie ihrer Mutter rufen wollte, aber sie konnte ihre Lippen nicht bewegen. Das Wasser stieg immer höher und höher. Sie wollte weggehen, doch sie konnte sich nicht von der Stelle rühren.

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