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Deutsche Märchen und Sagen 143

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

185. Unsere liebe Frau vom schiefen Hals zu Nieuwpoort

In der Liebfrauenkirche zu Nieuwpoort sieht man ein uraltes Marienbild, dessen Haupt mit Gewalt auf eine Seite gedreht scheint. Obwohl der Stoff, aus dem das Bild gemacht ist, der Art ist, dass er nicht beugbar sein kann, war der Kopf doch nicht immer so zur Seite gekehrt.

Man erzählt, dass eines Nachts Diebe in die Kirche drangen, um die köstlichen Steine und Juwelen zu stehlen, mit welchen das Bild geziert ist. Als sie aber eben daran rührten, wendete die Muttergottes das Haupt und stellte sich Weiterlesen →

Casparino – 1. Kapitel

Casparino
genannt der Bluthund, der furchtbare Räuberhauptmann, und seine verruchten Mordgesellen, der Schrecken zwischen Rom und Neapel
Ein Schauerblick in das italienische Banditenleben
Verlag von J. Lutzenberger in Burghausen

I.

Casparino ist der Name eines gefürchteten Banditenhäuptling, der einst mit seiner zahlreichen Schar wilder, verdorbener und mordlustiger Gesellen die Gegend von Rom bis Neapel höchst unsicher machte und in steten Schrecken versetzte.
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Aus dem Wigwam – Warum der Bécancour River in Canada auch Stinkfluss genannt wird

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Zwanzig Sagen
Mitgeteilt von Kah-ge-ga-gah-bowh

Warum der Bécancour River in Canada auch Stinkfluss genannt wird

inige Algonkin lagen beständig mit den Irokesen im Streit. Um demselben ein Ende zu machen, nahmen sie Zuflucht zu einer List, die ihnen auch gelang. Sie versteckten sich gutbewaffnet in dem Gebüsch an den Ufern des Bécancour River und ließen einige von ihnen mit ihren Kanus auf dem Wasser herumfahren und fischen.

Die Irokesen, welche, wie sie wussten, in der Nähe waren, bemerkten die Fischer bald und ruderten munter auf sie zu, da sie dachten, mit diesen paar Algonkin seien sie schnell fertig. Sobald aber jene es sahen, ruderten sie an Land und liefen fort. Die Irokesen verfolgten sie, aber kaum waren sie hundert Schritte vom Fluss entfernt, da wurden sie von einem solchen Pfeilregen über­schüttet, dass die meisten tot niederstürzten. Die Übrigen flohen zu ihren Kanus Weiterlesen →

Die Gespenster – Dritter Teil – 20. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Dritter Teil

Zwanzigste Erzählung

Der Teufel holt, in Gestalt eines feurigen Ziegenbocks, Herrn von H. in Bernburg

Als der königlich-preußische Geheim- und Landrat, Herr Karl Gottlob von Nüßler, sich am Hof zu Bernburg aufhielt, ereignete sich daselbst folgende ebenso spaßhafte, wie traurig endende, lehrreiche Geschichte:
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Jim Buffalo – 6. Abenteuer – Kapitel 5

Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922

Der Läufer von Marathon
Jim Buffalos 6. Abenteuer

5. Kapitel

Der Kampf um den Läufer von Marathon

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