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Sagen der mittleren Werra 31

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der Dornhecke über Herrenbreitungen

Über Herrenbreitungen nach dem Trusetal hin dicht an der Höhe passiert man einen Kreuzweg. Er wird die Dornhecke genannt.

In mitternächtlicher Stunde haben viele dort unheimliche Gestalten gesehen. Ein Schimmelreiter, dem, wie seinem Ross, der Kopf fehlt, treibt da sein Wesen; ebenso taucht ein schwarzer Mann auf, geht still an den Leuten vorüber und verschwindet talwärts.
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Zorro reitet wieder (1937)

Zorro reitet wieder(1937)
Originaltitel: Zorro ride again

Mehr als hundert Jahre, nachdem der maskierte Held Zorro zum ersten Mal in Mexiko und Kalifornien auftrat, reitet ein neuer Zorro in der gleichen Region. Dieser moderne maskierte Rächer ist ein direkter Nachfahre des ursprünglichen Zorro – James Vega, Teilhaber der California-Yucatan Railroad. Wie sein großer Vorfahre gibt er sich als träger Geck aus, wenn er nicht maskiert ist – sehr zum Missfallen von Joyce Andrews und ihrem Bruder Phillip, den anderen Eigentümern der Eisenbahngesellschaft. Als Zorro maskiert, kämpft Vega jedoch unermüdlich gegen die brutalen Anschläge des Banditenführers El Lobo auf die California-Yucatan, der mit seiner Bande angeheuert wurde, um Vega und die Andrews-Geschwister zu zwingen, die Eisenbahn an den skrupellosen Geschäftsmann J. A. Marsden zu verkaufen.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 4

Die Zwölften zur Weihnachtszeit und Frau Harke

Wenn zur Weihnachtszeit die Tage anfangen, wieder länger zu werden, dann atmet der Landmann auf. Ihm däucht der schlimmste Teil des Winters vorüber zu sein. Das war auch der Grund, weshalb unsere heidnischen Vorfahren schon zu dieser Zeit ein Fest begingen, nämlich das der sogenannten Wintersonnenwende. Man nannte diese Zeit und nennt sie noch heute in der Mark, wie meist auch im übrigen Norddeutschland, die Zwölften und rechnet sie von Weihnachten bis Groß-Neujahr, d. h. bis zum 6. Januar. Weiterlesen →

Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 20

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman, Zweiter Band
XX. Die Eispartie

Als die Baronin sich von ihrer Mutter getrennt und in ihrem Zimmer angelangt war, ging sie in demselben heftig erregt mehrmals hin und her.

»Da hätte ich mich fast verraten«, murmelte sie dabei, »wie war das möglich, ich muss durchaus mehr auf mich achten.«

Nach diesen Worten schritt sie an den Schreibsekretär, entnahm demselben ein Paket Papier, dessen Format, Weiterlesen →

Das Buch vom Rübezahl – Teil 21

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

22. Wie Rübezahl den Wirt macht

Bisweilen fiel es Rübezahl ein, auf dem Ge­birge in irgendeinem Haus, welches gerade unbewohnt war, seine Wohnung zu nehmen. Als er sich einst in einem solchen aufhielt, kamen etliche vornehme Leute vorbeigereist, die der Meinung waren, dies Haus sei eine Herberge, darin zu Nacht bleiben wollten. Rübezahl, welcher in guter Laune war, benahm ihnen diese Meinung nicht, sondern lud sie freundlich ein, bei ihm abzutreten. Als die Gäste in die Stube traten und alles leer fanden, glaubten sie, jede Hoffnung auf eine gute Mahlzeit aufgeben zu müssen. Der Weiterlesen →