Carrier, der Erzteufel – Teil 8
Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860
Grauenhaftes Porträt der Ungeheuers Carrier
»Johann Baptist Carrier wurde 1759 zu Rolai bei Aurellac in Ober-Auvergne geboren, nach einer anderen Angabe zu Yolot, Departement Cantal, und war ein unbekannter Prokurator, als die Unordnungen der Revolution Weiterlesen
Catherine Parr Band 1 – Kapitel 2
Luise Mühlbach
Catherine Parr
Erstes Buch
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851
II.
Glänzendes Elend
Dieser lange Tag der Zeremonien und Festlichkeiten näherte sich endlich seinem Ende. Katharina durfte bald hoffen, für heute dieses ewigen Repräsentierens und Lächelns, dieses unaufhörlichen Lobpreisens, dieser immer sich erneuernden Huldigungen überhoben zu sein!
Nick Carter – Der Raubüberfall im Grand Central Depot – Kapitel 3
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Der Raubüberfall im Grand Central Depot
Ein Detektivroman
Patsy als Taschendieb
Patsy Murphy war zwar noch keine achtzehn Jahre alt, aber schon sehr gerissen. An seinem Meister hing er mit rührender Treue und war jeden Augenblick bereit, sich für Nick Carter in Stücke schlagen zu lassen.
Da an dem Abend, an welchem unsere Erzählung spielt, außer einigen Erkundigungsgängen für Patsy keine weitere Arbeit zur Hand gewesen war, so hatte dieser, als zum Supper keiner der beiden anderen zu Hause Weiterlesen
Nach Amerika! – Zweiter Band – 03 – Teil 1
Friedrich Gerstäcker
Nach Amerika!
Zweiter Band
Leipzig, Berlin, 1855
Das Schiff
Weit besser befanden sich die Passagiere, die mit den, die Weser befahrenden Dampfbooten ihrem Ziel rasch und bequem entgegeneilten. So hatte die Familie des Professor Lobenstein, mit dem größten Teil der im Hannoverschen Haus einquartierten und für die Haidschnucke bestimmten Auswanderer, schon um sechs Uhr morgens Bremen verlassen. Der kleine rasche Dampfer legte sich bald nach 9 Uhr an Bord des mächtigen Weiterlesen
Das Geisterschiff – Kapitel 8
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 8
Vor Anker liegend
Und das war noch nicht das Schlimmste, denn kaum hatten wir in der stickigen, dampfbadähnlichen Atmosphäre, die uns umgab, wieder Atem geschöpft, ja, bevor wir einen Schrei ausstoßen oder ein Wort über das soeben Geschehene wechseln konnten, kam es zu einem plötzlichen und heftigen Schwanken des Schiffes, das sich neigte und rollte und dann plötzlich nach Backbord kippte, während eine Wasserlawine durch die Luke auf unsere Köpfe herunterdonnerte.
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