Al Capone – Band 44
Al Capone
Band 44
Rächendes Gift
1. Kapitel
Ein schlauer Plan
In dem Kabarett Die blauen Teufel saßen Miss Dynamit und Magdalena Duffy, die soeben erst von ihrer Freundin aus dem Gefängnis befreit worden war, und berieten, auf welche Weise sie die Mörder von Magdalenas Bruder und Doherty ausfindig machen könnten. Auf Anraten Mary Mays verkleidete sich Magdalena wie die Girls, die abends in dem Kabarett auftreten, mit dem Kostüm einer holländischen Müllerin.
Dann sagte Miss Dynamit zu ihr: »So, nun hör mal genau zu: Also, ich werde in den Salon gehen, wo die Leute von der North Side-Bande sitzen, werde so tun, als ob ich sie zufällig treffe, dann werde ich mich mit ihnen in eine Loge setzen. Dort werde ich Weiterlesen
Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 1
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 1
Das Eidechsen-Problem
Zwei Tage nach unserer Rückkehr nach Singapur kam Harst spät abends nach einem Ausgang in unser Hotel zurück und erzählte mir, dass er eine kleine Motorjacht für zwei Monate gemietet und auch bereits vier deutsche Seeleute als Besatzung angeworben habe, darunter als Kapitän einen früheren Steuermann namens Weber, der ihm von Detektivinspektor Jobster, unserem alten Freund, warm empfohlen worden war.
Vier Tage später, gegen 6 Uhr morgens.
John Strobbins – Man kann nicht an alles denken
José Moselli
John Strobbins Buch 2
Man kann nicht an alles denken
Als der Winter ins Land zog, beschloss John Strobbins – ein Mann von fröstelnder Natur –, San Francisco den Rücken zu kehren. Die beträchtlichen Gewinne des Sommers erlaubten es ihm, sich ein wenig Müßiggang zu gönnen und die kalten Monate im milden Klima seines Anwesens in Los Angeles zu verbringen. Doch der meisterhafte Einbrecher und Detektiv wider Willen wollte die Stadt nicht verlassen, ohne zuvor eine Angelegenheit geregelt zu wissen, die er im Stillen die Causa Strobbins-Craingsby nannte.
Seit mehr als sechs Monaten fristete der Polizeidetektiv Peter Craingsby sein Dasein in einem der Zimmer der Villa. Ein allzu unglückliches Schicksal war es sicherlich nicht: Sein Logis öffnete sich zu einer weitläufigen Terrasse, auf der er nach Herzenslust flanieren konnte. Ein engmaschiges Gitter umgab das Areal und machte jeden Fluchtversuch unmöglich. Zudem standen Craingsby eine erlesene Bibliothek und zahlreiche Zeitungen zur Verfügung, die ihn über die neuesten Coups seines Gastgebers Weiterlesen
Interview mit Lars Vollbrecht
Interview mit Lars Vollbrecht
über das Dasein als hauptberuflicher Grafikdesigner, Cover-Illustrationen für Doug Darkest und Tango tanzen mit KI
Martin: Hallo Lars, schön, dass du dir so kurzfristig Zeit nimmst für dieses Interview. Auch wenn wir langjährige Freunde und Buchkomplizen sind, selbstverständlich ist das nicht.
Neben deinem Broterwerb bist du ja vieles: Du bist für Werbeagenturen tätig und als Cover-Künstler sämtlicher >thrillkultBooks. Auch als Unterstützer des Zauberspiegels kennt und schätzt man dich. Aber so richtig die Herzen zugeflogen sind dir nach Veröffentlichung der Hörspiel-Abenteuer des genialen Professor van Dusen, die du mit deinen Cover aufgewertet hast, und mit den Cover zu den ersten Folgen der letztes Jahr ab 7. August zweiwöchentlich beim Zauberspiegel veröffentlichten Fortsetzungsserie von Remedias D’Isaster’s nicht immer todernsten Pulp-Grusel-Action-Serie um Doug Darkest, die als Verbeugung vor den Altmeistern des Gruselheftchen-Genres in Deutschland gestartet wurde.
Wahre irische Geistergeschichten I
St. John D. Seymour, Harry L. Neligan
Wahre irische Geistergeschichten
Kapitel 1
Spukhäuser in Dublin und Umgebung
Von allen Arten geisterhafter Phänomene spricht das, was gemeinhin als Spukhäuser bekannt ist, den gewöhnlichen Menschen am meisten an. Es hat etwas sehr Unheimliches, innerhalb der vier Wände eines Hauses mit einem Geist eingesperrt zu sein. Das arme menschliche Wesen befindet sich in einer solch benachteiligten Lage. Wenn wir wissen, dass ein Tor, eine Straße oder ein Feld als spukhaft gilt, können wir in fast jedem Fall einen Umweg machen und so den unangenehmen Ort meiden. Doch die Anwesenheit eines Geistes in einem Haus schafft eine ganz andere Lage. Er erscheint und verschwindet nach seinem eigenen Gutdünken, unter völliger Missachtung unserer Gefühle; er scheint ebenso sehr ein untrennbarer Teil des Wohnsitzes zu sein wie die Treppe oder die Haustür, und folglich wird uns nichts anderes als das Verlassen des Hauses oder dessen Abriss (beide Lösungen sind nicht immer praktikabel) vollständig von der unerwünschten Anwesenheit befreien.
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