Die Brille des Teufels – VI und VII
Die Brille des Teufels
Nach dem Englischen von Wilkie Collins
Diese Geschichte erschien ursprünglich in der New Yorker Zeitschrift The Spirit of the Times am 20. Dezember 1879 als The Magic Spectacles. Sie wurde unter demselben Titel in The Seaside Library im Juni 1880 nachgedruckt. In Großbritannien erschien es unter Wilkies bevorzugtem Titel The Devil’s Spectacles in lokalen Zeitungen, darunter dem Bath Herald in zwei Teilen am 20. und 27. Dezember 1879.
Im Januar 1887 schrieb Collins eine Notiz zu The Devil’s Spectacles, Love’s Random Shot und Fie! Fie! Or, the Fair Physician: »Diese Geschichten haben in Zeitschriften ihren Zweck erfüllt, sind aber einer Wiederveröffentlichung in Buchform nicht würdig. Weiterlesen
Der Detektiv – Band 26 – Der Saal ohne Fenster – Teil 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 26
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Saal ohne Fenster
Teil 2
Der Lehrer Hartwich lag mit dick verbundenem Kopf im Bett. Die Fenster des Zimmers, dessen ärmliches Mobiliar in seltsamem Widerspruch zu den auf einem Wandbrett untergebrachten vielseitigen Toilettensachen Fräulein Hanni Brösekes stand, waren weit geöffnet.
Sagen der mittleren Werra 53
Von der Brautküche bei Brotterode
Oberhalb Brotterode liegt rechts von der Straße nach dem Inselsberg ein schönes Waldgründchen, die Brautküche genannt, das von einem kleinen klaren Bach, die Braut, durchrieselt wird.
Dorthin ging eines Tages die schöne, junge Braut eines Brotteroder Bergknappen, um Reisig zu sammeln. Vielleicht hatte sie jenen Wald gewählt, weil dort grade die Gruben, in denen ihr Liebster arbeitete, nahe dabei lagen, und deshalb sang sie, als sie ihr Bündel zusammenbinden wollte, ein lustiges Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 1 – 3. Kapitel
A
us den Geheimakten des Welt-Detektivs
Band 1
Das Geheimnis der jungen Witwe
3. Kapitel
Der Detektiv als Einbrecher
»Jonny«, sagte Sherlock Holmes, als er mit dem Fährmann allein war, »du wirst mich heute Nacht begleiten.«
»Wohin es Ihnen beliebt, Mr. Sherlock Holmes.«
»Ich werde deine gewaltigen Arme brauchen. Aber ich wünsche von dir, dass du eine Tür aufsprengst, welche weder die deine noch die meine ist.«
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Deutsche Märchen und Sagen 170
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
225. Der Geist mit der Schellenkutte
Ein paar Mönche kamen auf der Reise in eine Herberge, in welcher ein Zimmer nicht bewohnt werden konnte, weil dort ein Geist hauste. Der Wirt war erfreut, als er die Mönche sah, nahm sie freundlich auf, denn er dachte, sie würden den Geist leichtlich beschwören und bannen können. Er schlug ihnen denn auch ein Bett in der Kammer auf, wo der Geist sich stets zeigte.
In der Nacht, als die Mönche kaum schliefen, begann der Geist sein Spiel und zupfte sie bei den Haaren, die ihre kahlgeschorenen Scheitel spärlich umsäumten.
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