Slatermans Westernkurier Ausgabe 05-2025
heute möchten wir uns einem Mann widmen, dessen Leben ein bemerkenswertes Beispiel für die Vielschichtigkeit und Faszination des Wilden Westens darstellt.
William Bartholomew Bat Masterson, ursprünglich als Barclay geboren, erblickte am 26. November 1853 im Iberville County, Quebec, Kanada, das Licht der Welt. Er war das zweite von insgesamt fünf Geschwistern.
Der Name Bat, unter dem er später bekannt wurde, erhielt Masterson nach eigenen Angaben, beschrieben in seinem Werk Gunfighters of the Western Frontier (1907), in Anlehnung an einen berühmten Jäger:
» … Sein Spitzname Bat ging auf seine Zeit als Jäger zurück, inspiriert von Baptiste Brown oder Old Bat, dessen Ruhm als außergewöhnlicher Jäger vom Missouri River bis zu den Spanish Peaks reichte und von der Generation der Präriebewohner, die Masterson auf der westlichen Bühne unmittelbar vorausging, verehrt wurde …«
Nick Carter – Band 17 – Das Gefängnis auf dem Meeresgrund – Kapitel 5
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Das Gefängnis auf dem Meeresgrund
Ein Detektivroman
Ein Vitriol-Attentat
Inzwischen war Ida, welche der Chef damit beauftragt hatte, die Bekanntschaft von Mrs. Violet Harding zu machen, nicht müßig geblieben.
Unter den Cabkutschern, welche sie während ihrer häufigen Aufenthalte in Chicago in Nahrung setzte, kannte sie einen, der ihr besonders viel Mutterwitz zu besitzen schien und ihr durch seine Anstelligkeit schon manche wertvolle Unterstützung hatte angedeihen lassen. Sie begab sich nach seinem gewohnten Halteplatz und es traf sich gut, dass der Cabby kurz zuvor sich in der Reihe aufgestellt hatte, um auf neue Fahrgäste zu warten. Er kannte sie und wusste, dass sie zu den Nick Carters gehörte. So Weiterlesen
Al Capone – Band 12
Al Capone
Band 12
Razzia bei Colosimo
1. Kapitel
Shoemakers Handstreich
Das Bankett, das Al Capone seinem größten Gegner Dion O’Banion gegeben hatte, war noch nicht zu Ende. Capone begann unruhig zu werden, da seine Zeit sehr knapp bemessen war.
Erstens hatte er seinem Freund Colosimo versprochen, die Million Dollar, die die Mafia von ihm verlangte, um Mitternacht persönlich an den bezeichneten Ort unter der Eisenbahnüberführung in der Archer Avenue zu bringen, und zweitens hatte er sich auf eine Viertelstunde nach Mitternacht mit Dion O’Banion im Hydepark verabredet. Dort wollte er mit seinem unversöhnlichen Gegner das blutige Duell in dem Fesselballon auf blanke Messer auskämpfen.
Die Gespenster – Vierter Teil – 26. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil
Sechsundzwanzigste Erzählung
Ein Totenschädel erwacht zum Leben und packt den Kopenhagener Maler Darbes am Kopf
Der Porträtmaler Darbes erzählte mir während seines Aufenthaltes in Riga im Jahre 1784, dass er einst in Kopenhagen auf folgende, in der Tat sehr merkwürdige Weise mit einem Gespenst in Berührung gekommen sei:
»Ich studierte zu Kopenhagen die Zeichenkunst und bat einen meiner dortigen Freunde, der als Arzt viel mit den Leichen der Anatomie zu tun hatte, mir doch gelegentlich einen gut zubereiteten Totenkopf zu verschaffen, den ich nach der Natur zeichnen wollte. Er kam Weiterlesen
Weltentor Edition 2019 – e-Frankfurt
Die Vorstellung von Utopien, idealisierten Gesellschaften, die als perfekte Welten erdacht werden, reicht weit zurück in die Literaturgeschichte und Philosophie. Doch in kontrastierendem Licht steht das Konzept der Dystopie, eine Darstellung von Gesellschaften, die in ihrer Struktur, Moral und Zukunft pessimistisch gezeichnet sind. Der Begriff Dystopie selbst leitet sich von den altgriechischen Wörtern dys, was so viel wie schlecht oder schwierig bedeutet, und topos, was Ort heißt, ab. Wörtlich übersetzt bedeutet Dystopie somit schlechter Ort.
Historisch betrachtet hat die Dystopie in der Literatur eine lange Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, mit Werken, die auf gesellschaftliche Missstände, politische Tyrannei oder technologische Übertreibungen aufmerksam machen wollen. Ein frühes, bekanntes Beispiel ist Laure-Vescovia: Die sterbende Welt von Eugène Hennebert, veröffentlicht 1883. Der Roman stellt eine Welt dar, die von Protesten und sozialen Unruhen destabilisiert ist.
Der literarische Dystopismus erlebte im 20. Jahrhundert einen besonderen Höhepunkt mit den Weiterlesen

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