Das Geisterschiff – Kapitel 21
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 21
Zerstückelt
»Dios!«, rief Colonel Vereker. »Sind Sie sicher, Sir?«
Kapitän Applegarth zuckte die Schultern.
»Fragen Sie Mr. Stokes hier und Ihren Arzt dort, Mr. O’Neil, ob sie nicht fünf Tage, bevor wir Ihnen begegnet sind, von Haldanes Geschichte über Ihr Schiff gehört haben«, sagte er in einem leicht beleidigten Ton, als ob er glaubte, sein Wort werde angezweifelt. »Warum, Colonel, ist dieser arme Junge wegen dieser Geschichte zum Ziel des Gespötts aller an Bord geworden?«
»Großartig!«, rief der andere. »Das ist wirklich erstaunlich!«
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Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge
Walter Christian Kärger – Nur der See war Zeuge
Zunächst beschreibt der Autor per Rückblende, wie zwei Internatszöglinge vom Bodensee, die sich für geistige Elite halten, 33 Jahre zuvor eine Tat planen, mit der sie dies unter Beweis stellen können. Diese Tat, genauer gesagt, die Entführung eines Jungen, der reiche Eltern hat, soll zeigen, dass sie der menschlichen Gesellschaft, in diesem Fall dem Polizeiapparat, hochüberlegen sind, weil sie so etwas tun können, ohne erwischt zu werden.
So planen sie, den Jungen zu entführen und in einer selbstgebauten Holzkiste, die die Größe eines begehbaren Kleiderschranks hat, im Wald zu vergraben, ihm einen Zugang zum Atmen zu lassen und Lebensmittel und Wasser mitzugeben, damit er nicht in der Kiste stirbt. Nachdem sie dann das Lösegeld von den Eltern erhalten haben, wollen sie den Jungen wieder freilassen.
Einige Kapitel später beschreibt der Autor dann, dass die beiden namens Grischa und Elmar, die sich selbst Castor und Pollux nennen und ein Paar sind, die Entführung tatsächlich durchziehen und der Polizei einen Kioskbesitzer als Täter präsentieren, der dann inhaftiert wird. Aber die Tat geht schief. Als die beiden nach zwei Tagen nach der Geisel schauen wollen und den Deckel der Weiterlesen
Al Capone – Band 13
Al Capone
Band 13
Eine tolle Flucht
1. Kapitel
Was inzwischen im Keller geschah
Hatte Octave Farrell nach seiner Niederlage mit Ed Weller wirklich den Weinkeller Colosimos verlassen? Oder was war dort unten geschehen, dass der Inspektor nirgends zu sehen war?
Auch dieses Verschwinden Farrells fand seine ganz begreifliche Erklärung: Einer der Kellner aus dem Restaurant, Neapolitaner wie Colosimo, der dessen höchstes Vertrauen genoss, hatte beobachtet, wie die vermeintlichen englischen Touristen mit vorgetäuschter Gleichgültigkeit von ihrem Tisch aufstanden und in das Innere des Restaurants gegangen waren. Dort sah er sie plötzlich die Treppe, die zum Keller führte, hinuntergehen.
Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte
Nachlese: Marburg Con 2025 – Eine phantastische Erfolgsgeschichte
Am Samstag, dem 10. Mai 2025, öffnete die Marburg Con erneut ihre Tore und setzte in ihrer neuesten Ausgabe gleich mehrere eindrucksvolle Akzente. Die traditionsreiche Veranstaltung, die sich der Phantastik in all ihren Facetten verschrieben hat, wuchs in diesem Jahr sowohl räumlich als auch inhaltlich über sich hinaus. Mit über 40 Ausstellern, einer mehr als verdoppelten Besucherzahl und einer Vielzahl spannender Programmpunkte etablierte sich die Marburg Con 2025 als echter Höhepunkt im phantastischen Veranstaltungskalender Deutschlands.
Ein Wochenende im Zeichen der Phantastik
Bereits am Freitagabend begann das Con-Wochenende mit einem gemütlichen Vortreffen in Marburg. Bei gutem Essen, erfrischenden Getränken und angeregten Gesprächen traf sich die Community, um gemeinsam in das bevorstehende Wochenende zu starten. Diese entspannte Einstimmung zeigte bereits, worauf sich alle freuen konnten: Austausch, Begegnungen und jede Menge Leidenschaft für Literatur, Rollenspiel und fantastische Welten.
Slatermans Westernkurier Ausgabe 05-2025
heute möchten wir uns einem Mann widmen, dessen Leben ein bemerkenswertes Beispiel für die Vielschichtigkeit und Faszination des Wilden Westens darstellt.
William Bartholomew Bat Masterson, ursprünglich als Barclay geboren, erblickte am 26. November 1853 im Iberville County, Quebec, Kanada, das Licht der Welt. Er war das zweite von insgesamt fünf Geschwistern.
Der Name Bat, unter dem er später bekannt wurde, erhielt Masterson nach eigenen Angaben, beschrieben in seinem Werk Gunfighters of the Western Frontier (1907), in Anlehnung an einen berühmten Jäger:
» … Sein Spitzname Bat ging auf seine Zeit als Jäger zurück, inspiriert von Baptiste Brown oder Old Bat, dessen Ruhm als außergewöhnlicher Jäger vom Missouri River bis zu den Spanish Peaks reichte und von der Generation der Präriebewohner, die Masterson auf der westlichen Bühne unmittelbar vorausging, verehrt wurde …«

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