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Marc Jordan – Band 1 – Kapitel 8

Marc Jordan
Heldentaten des größten französischen Detektivs
Band 1
Die Entführung einer Jungfrau
Kapitel 8
Pfad der Finsternis

Marc Jordan blieb allein in der grauen Dämmerung zurück. Er verharrte in Bewegungslosigkeit, dachte nach und beobachtete aufmerksam die Umgebung. Rund um das geheimnisvolle Haus, das stumm und verlassen dalag, regte sich jedoch nichts. Seine Dachkonturen waren im dichten Nebel, der sich über die Seine und die umliegende Gegend legte, kaum zu erkennen. Allmählich lichtete sich der Schatten. Der Nebel verlor zwar nicht an Dichte, nahm jedoch eine bläuliche Färbung an, und im Osten stieg eine rote Glut auf: Die Sonne ging auf, der Tag brach an. Da riss sich der Ermittler aus seiner Erstarrung.

Er war durchnässt und durchfroren. Um sich aufzuwärmen, ging er den Flussweg entlang. Nach kurzer Zeit bemerkte er in einiger Weiterlesen →

Secret Service Band 4 – Kapitel 10

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 4
Old and Young King Brady Detectives
Der geniale Bluff der Bradys
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Kapitel 10
Ein cleverer Trick

Old King Brady erfasste die Lage als Erster.

»Sie sind abgehauen!«, meinte er. »Sie sind entkommen, Harry!«

»Puh!«, sprach der junge Detektiv. »Dafür sollten wir dankbar sein. Ich dachte schon, sie hätten uns erwischt.«

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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 19

George W. M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 19
Der Morgen

Die Zechtour in der Spelunke dauerte die ganze Nacht an. Unter den Gästen gab es viele freigebige Naturen, die gut bei Kasse waren und die Armen freihielten. So konnten Tom der Einbrecher, Dick Flairer und Bill Bolter nach Herzenslust den gepanschten Alkohol genießen, der in dem Etablissement ausgeschenkt wurde.

Der kalte, feuchte Novembermorgen brach mit einem feinen Sprühregen an. Im Gastraum wurden die Gaslampen gelöscht, und das Tageslicht fiel auf Gesichter, die von Ausschweifungen gezeichnet und durch Schmutz sowie dunkle, borstige Stoppeln entstellt waren.

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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 70

Die Schlangen von Bernau

Auf der Feldmark der Stadt Bernau findet man, so weit man das Läuten der Bürgerglocke hören kann, weder Schlangen noch Nattern. Als Grund dafür gibt man Folgendes an: Als vor alters jene Bürgerglocke gegossen wurde, spendeten die Leute nach damaligem Brauch allerlei Wertgegenstände dazu, wie Gold, Silber, Erz und Ähnliches. Da kam auch eine alte Frau herbei und sagte, sie habe zwar nichts von Geldwert, das sie für die Glocke stiften könne, wolle aber dennoch etwas dazugeben, was man nicht verachten solle. Damit ließ sie eine lebendige Schlange und eine Natter mit in den Guss hineinlaufen – mit dem Bemerken, dass sich danach die Schlangen und Nattern verlieren würden, die damals in der Gegend so häufig waren. Und so geschah es auch, sobald man mit der neuen Glocke zum ersten Mal zu läuten anfing.

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Der Welt-Detektiv – Band 14 – 3. Kapitel

Der Welt-Detektiv Nr. 14
Opir, das Gespenst der Nacht
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
3. Kapitel
Ein neuer Schurkenstreich

Genau vier Wochen später wurde Mr. Crox, dem Vorsteher der Bank von Northfield, ein Herr gemeldet, der ihn in einer dringenden Angelegenheit zu sprechen wünschte.

»Sein Name?«

»Er will nur Ihnen seinen Namen nennen!«

Er zog die Stirn in Falten. Es waren unsichere Zeiten in Arizona, und Leuten gegenüber, die man nicht kannte, war immer Vorsicht geboten. So zog er den Revolver aus dem Schreibtischfach und legte ihn neben sich. Erst dann gab er dem Clerk einen Wink, den Weiterlesen →