Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 7. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 7
Dem Untergang geweiht
In ganz Amerika war eine Panik ausgebrochen.
Was waren die früheren Indianerkriege – mögen sie auch oft genug Jahrzehnte gedauert haben – im Vergleich zu diesem? Und das auch noch in einer Zeit, in der man den Indianern keinerlei Bedeutung mehr beimaß und sie bereits für ausgestorben hielt!
Mörder und Gespenster – Band 1 – 13. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Erbe des Teufels
Kapitel 3
Es muss uns nun vor allem daran gelegen sein, die Neffen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Der Älteste war sicherlich der böseste Junge, der je in den Straßen von Białystok herumgelaufen ist. Von Pflastertretern kann in diesem Fall allerdings nicht die Rede sein, denn selbst die Hauptstraßen waren zu jener Zeit noch nicht gepflastert.
Man erzählte sich, dass er mit Haaren und Zähnen auf die Welt gekommen sein soll. Wenn man es als Vorbestimmung ansehen will, so darf man sagen, dass er wirklich seine Gegenwart und Zukunft verfraß. Er war über alle Grenzen hinaus verschwenderisch und sündigte an der Erbschaft seines Oheims, die ihm angesichts dessen enormer Lebenskraft vielleicht nie zuteilwerden konnte. Weiterlesen
Das Abenteuer der beiden Goldsucher
George Barton
Berühmte Detektivgeschichten
Das Abenteuer der beiden Goldsucher
Dies ist die Geschichte eines Hundes, eines Landstreichers und eines Detektivs – und der Wunderbarste von ihnen war der Hund.
Sie beginnt in London, wo zwei Männer sehnsüchtige Blicke auf die Reichtümer von British Columbia werfen. Die beiden Männer, Edward Hayward und Charles King, unterschieden sich in allem, außer in ihrem Wunsch, in den geheimnisvollen und fernen Regionen der Neuen Welt Gold zu finden. Sie waren Glücksritter, bereit, für plötzlich erworbenen Reichtum alles zu riskieren. Nach aufwendigen Vorbereitungen für die lange Reise verließ die Hayward-King-Expedition London und war mit allem ausgestattet, was Entdecker und Goldjäger brauchten. In regelmäßigen Abständen hörten Freunde in London von den beiden Abenteurern, doch dann brach plötzlich jeglicher Kontakt ab.
Dann kam eine Anfrage des Superintendenten der Royal North-West Mounted Police in Alberta an den Leiter von Scotland Yard. Weiterlesen
Das Geisterschiff – Kapitel 23
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 23
In Reichweite
»Bei Gott! Ist das wahr?«, rief der Kapitän aus und griff hastig nach seiner Mütze, die er in seiner Aufregung während der Erzählung des Obersts auf einen nahegelegenen Schrank geworfen hatte.… Weiterlesen
Ein guter Freund und Mitstreiter ist von uns gegangen
Lieber Frank,
während ich diese Zeilen für dich schreibe, hast du deine letzte Reise leider schon angetreten. Ich hoffe, sie führt dich an einen Ort, an dem du glücklich bist und ohne Schmerzen und Krankheit sein kannst.
Die Nachricht von deinem Tod kam nicht unerwartet, aber doch plötzlich. Wir standen in regem Austausch über neue Projekte, die du noch in Angriff nehmen wolltest, wenn es dir wieder besser ginge. Nun bleiben mir nur deine Ideen und dein Lebenswerk, was zu einem Teil auf dem Geisterspiegel und vor allem auch bei der Romantruhe in guten Händen ist und weiter geehrt, gepflegt und hoffentlich auch viel gelesen wird. Denn das war dein einziger Wunsch für deine Geschichten, möglichst viele Menschen daran teilhaben zu lassen und ihnen ein wenig Freude und Spannung beim Lesen zu bereiten.
Ihr, liebe Freunde des Geisterspiegels, habt gewiss schon von ihm gelesen, ohne zu wissen, wie sein richtiger Name lautete. Als Erec von Astolat oder Amanda McGray prägte Frank Bruns ganz entscheidend die Serien Timetraveller und Paraforce, aber sein letztes Vermächtnis ist die erst vor Kurzem ins Leben gerufene Serie Operation Kolumbus. Zeitreisen waren Franks Thema und wer weiß, vielleicht ist der Tod für ihn nicht das Ende, sondern der Aufbruch in andere Zeiten und Welten. Ich wünsche es dir sehr, mein Freund.
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