Die Odyssee – eine Heldenreise in 70 mm
Homers Die Odyssee ist eines der ältesten und einflussreichsten Epen der abendländischen Literatur. Es erzählt die zehnjährige Irrfahrt des Königs Odysseus von Ithaka nach dem Trojanischen Krieg sowie die dramatischen Ereignisse bei seiner Rückkehr in die Heimat.
In Christopher Nolans bildgewaltigem Historienspektakel Die Odyssee wird Homers antikes Epos nicht als reine Heldenerzählung inszeniert, sondern als vielschichtiges, non-lineares Drama über Kriegstraumata, Schuld und die Entfremdung von der Heimat.
Zehn Jahre nach dem Fall Trojas gilt Odysseus, der König von Ithaka, als verschollen. Während seine Frau Penelope und sein Sohn Telemachos verzweifelt hoffen, dass er noch lebt, wird der königliche Palast von skrupellosen Freiern unter der Führung von Antinoos besetzt. Sie plündern die Vorräte des Reiches und drängen Penelope zur Wiederverheiratung, um die Macht an sich zu reißen. Der junge Telemachos bricht schließlich auf, um Gewissheit über das Schicksal seines Vaters zu erlangen.
Gleichzeitig befindet sich Odysseus gefangen auf der Insel der Nymphe Kalypso. Von den Schrecken des Trojanischen Krieges gezeichnet und seiner eigenen Erinnerungen durch Lotosblüten beraubt, sucht er nach seinem inneren Kompass. Erst als die Weiterlesen
Das Geisterreich – Erscheinungen guter Geister – Teil 2
Das Geisterreich
im Zusammenhang mit dem diesseitigen Erdenleben
Enthält eine Sammlung der interessantesten Geistererscheinungen, Ahnungen und Mahnungen von Sterbenden und Verstorbenen und dergleichen
Nach wahren Begebenheiten
Verlag J. Lutzenberger, Burghausen
Erster Teil
Erscheinungen guter Geister
Leichenfrevel
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts studierten einige junge Leute in Wien, die es sich zum Vorsatz gemacht hatten, die sogenannten Vorurteile der Väter – den Glauben an das Überirdische – abzustreiten. Einer von ihnen namens Bernhardi rühmte sich, darin am weitesten gekommen zu sein, und kündigte an, in stiller Mitternacht in das Beinhaus zu gehen und einer vor Weiterlesen
Jim Jackson – Lichtsignale
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Lichtsignale
Eines Morgens geriet die Stadt Cleveland (USA) durch das Gerücht über die Ermordung von Jerry Earnscliffe in Aufruhr. Das Verbrechen war in seiner Villa verübt worden, die er sich an den Ufern des Eriesees hatte bauen lassen.
Dieser Jerry Earnscliffe hatte sich, nachdem er im Erdölgeschäft reich geworden war, vollständig aus der Geschäftswelt zurückgezogen. Er fand nur noch Gefallen daran, als Misanthrop völlig isoliert inmitten der Kunstschätze zu leben, die er in seinem prachtvollen Anwesen angehäuft hatte. In seinen Diensten stand lediglich ein alter Diener namens Buck Rook, dem er blind vertraute. In den zehn Jahren, die Buck Rook nun schon bei Jerry Earnscliffe diente, hatte sich dieser nie über ihn beklagen können. Selbst wenn der ehemalige Kaufmann für eine kurze Reise abwesend sein musste, vertraute er die Bewachung der Villa stets dem alten Diener an.
Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 13
Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 13
Die Entführung
Chief Harmon, der Anführer der Vigilanten, wollte die Fährte der Cowboys an dieser Stelle noch nicht aufgeben. Er ließ sich auf eine Diskussion mit Frank Reade jr. ein, wobei seine Argumente durchaus logisch waren.
»Denk doch nur mal scharf nach«, erklärte er. »Die Soldaten werden es keineswegs leicht mit Cliff und seinen Leuten haben. womöglich wenden die Cowboys das Blatt noch. Ich sage dir, es war vorschnell von dem Oberst, uns so rasch sich selbst zu überlassen.«
»Dennoch sollte er seine eigenen Kräfte am besten einschätzen können«, erwiderte Frank.
»Ich glaube nicht, dass er das kann.«
Wahre irische Geistergeschichten III.1
St. John D. Seymour, Harry L. Neligan
Wahre irische Geistergeschichten
Kapitel 3.1
Spukhäuser in Mogh’s Half
Die nördliche Hälfte Irlands hat sich nicht als so ergiebig an Geschichten über Spukhäuser erwiesen wie der südliche Teil. Die mögliche Erklärung hierfür liegt nicht etwa darin, dass die Menschen im Norden weniger dazu neigen, an solche Dinge zu glauben oder darüber zu sprechen. Es liegt vielmehr daran, dass wir hinsichtlich des Südens das Glück hatten, auf einige eifrige Sammler solcher und verwandter Erzählungen zu stoßen. Deren Eifer beim Sammeln wird nur noch von ihrer Freundlichkeit übertroffen, mit der sie den Verfassern dieses Buches Informationen zur Verfügung stellten.
Auf einem großen Bauernhof in der Nähe von Portarlington lebte einst eine gewisse Frau –, eine willensstarke, fähige Frau, die all ihre Angelegenheiten selbst regelte, Befehle erteilte und sich von niemandem etwas sagen ließ. Zu ihrer Zeit starb sie, und der Weiterlesen
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