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Science-Fiction

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 5

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000

Kapitel 5

Die letzte Einwanderung

Für Lumley war der Flug zum Peristylum eine ganz bemerkenswerte Erfahrung. Die mächtigen Flügel des Meteor fächelten die Luft so geräuschlos wie die eines Vogels und trieben das Gefährt mit erstaunlicher Geschwindigkeit voran.

Der Muglug kümmerte sich um alle Betriebsbelange des Gefährts, sodass die Passagiere reichlich Gelegenheit hatten, zu plaudern und sich umzusehen.

Es war ein perfekter Tag. Die Sonnenstrahlen wurden durch eine milde Brise gedämpft und die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite.
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Weltentor Edition 2019 – e-Frankfurt

Die Vorstellung von Utopien, idealisierten Gesellschaften, die als perfekte Welten erdacht werden, reicht weit zurück in die Literaturgeschichte und Philosophie. Doch in kontrastierendem Licht steht das Konzept der Dystopie, eine Darstellung von Gesellschaften, die in ihrer Struktur, Moral und Zukunft pessimistisch gezeichnet sind. Der Begriff Dystopie selbst leitet sich von den altgriechischen Wörtern dys, was so viel wie schlecht oder schwierig bedeutet, und topos, was Ort heißt, ab. Wörtlich übersetzt bedeutet Dystopie somit schlechter Ort.

Historisch betrachtet hat die Dystopie in der Literatur eine lange Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, mit Werken, die auf gesellschaftliche Missstände, politische Tyrannei oder technologische Übertreibungen aufmerksam machen wollen. Ein frühes, bekanntes Beispiel ist Laure-Vescovia: Die sterbende Welt von Eugène Hennebert, veröffentlicht 1883. Der Roman stellt eine Welt dar, die von Protesten und sozialen Unruhen destabilisiert ist.

Der literarische Dystopismus erlebte im 20. Jahrhundert einen besonderen Höhepunkt mit den Weiterlesen

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 4

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000

Kapitel 4

Die Kolonie von Neunzehnhundert

»Knopf?«, rief Lumley und kämpfte verzweifelt. »Von welchem Knopf sprechen Sie?«

»Nehmt ihn weg! Nehmt ihn weg!«, schrien die Männer.

»Hier, hier, hier!«, rief Mortimer, als er durch die Menge drängte. »Lasst los, ja? Natürlich hat er keinen Knopf. Er ist ja erst seit einer halben Stunde hier.«

Mort schien den Männern bekannt zu sein, und sie zogen sich in einer Gruppe zurück. Lumley hatte die Gelegenheit, sie zu Weiterlesen

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 3

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000

Kapitel 3

Ein verlorener Passagier

Wie sollte man die Ereignisse beschreiben, die an den Fenstern des Zeitwagens vorbeizogen? Selbst Lumleys Unterbewusstsein, mit der wildesten Fantasie niedergeschrieben und auf verzaubertes Pergament gebannt, wäre an diesem Versuch gescheitert. Blitz auf Blitz folgte mit der zitternden Schnelligkeit eines Biografenbildes; jeder Blitz eine Nacht und ein Tag, und 30 500 Blitze mussten in zehn Minuten gewöhnlicher Zeit komprimiert werden. Das waren 3650 Blitze pro Minute – mehr als sechzig pro Sekunde.

Doch genug der nüchternen Zahlen. Kriege, Blutvergießen, Friedenszeiten, Hungersnöte, Seuchen zogen am Zeitwagen vorbei, markiert von den Blitzen, mit längeren Markierungen für die Zyklen des wirbelnden Rings und die Drehung der Erdkugeln. Armeen Weiterlesen

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 2

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000

Kapitel 2

Dreißig Minuten Gnadenfrist

Eine heftige Hand schlug gegen die Paneele.

»Aufmachen«, rief eine autoritäre Stimme von draußen, »im Namen des Gesetzes!«

»Wer sind Sie?«, fragte der Doktor zögernd.

»Jasper Kinch, Detektiv. Everson Lumley ist da drin, und ich gehe nicht, bis ich ihn habe.«

»Wenn Sie Mr. Lumley dreißig Minuten Gnade gewähren«, sagte der Doktor, »werde ich die Tür öffnen.«

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