Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 18
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 18
Das Geheimnis der Truhe
Noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war, suchte Tiburos seinen Freund Tibilus auf, um ihm seine Glückwünsche auszusprechen. Staatsgeschäfte hatten Tiburos bis zum späten Vorabend in Anspruch genommen, und diese frühe Morgenstunde war die erste Gelegenheit, die er für ein ruhiges Gespräch mit seinem Freund gefunden hatte.
»Sei gegrüßt, Freund Tibilus«, sagte Tiburos, als er das Zimmer betrat, in dem Tibilus ruhte, und herzlich seine Hand ergriff.
»Sei gegrüßt, Tiburos«, erwiderte lächelnd der neue Head Center. »Ich habe schon darauf gewartet, dass du kommst und mir sagst, was du von dem Kampf hältst.«
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 17
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 17
Ein Waffenstillstand mit Kinch
Ah, ha! Jasper Kinch wusste nicht, wie gut Lumley für diesen Notfall gerüstet war.
Zwei Schritte brachten den silbernen Muglug um das Ende des Coupés herum und direkt hinter den Detektiv. Im nächsten Moment wurde der unglückliche Mann am Kragen gepackt und, zappelnd und rangelnd, zwölf Fuß hoch in die Luft gehoben.
Jasper Kinch besaß keine weiße Feder (keine Feigheit). Folglich war es ihm selbst in diesem Moment der Gefahr unmöglich, sie zu zeigen. Aber er war aufgeregt. Selbst Lumley konnte das sehen.
»Ich könnte meinen Revolver ziehen, Lumley«, rief Kinch mit würgender Stimme, »und dich dort erschießen, wo du stehst.«
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 16
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 16
Die Statue und die Truhe
Lumleys Abscheu vor resoluten Damen war schlichtweg eine Marotte seines ansonsten brillanten und wohlgeordneten Geistes. Er hatte sich längst davon überzeugt, dass die zarten Leidenschaften nicht sein Metier waren; die Symptome dieser Krankheit, wie sie Miss Tibijul zur Schau stellte, versetzten ihn in schiere Panik.
Im Jahr 1900 lag die Initiative in solchen Dingen noch beim vermeintlich starken Geschlecht – ein Schutzschild, hinter dem Lumley sich stets sicher gewähnt hatte. Doch nun, da das Werben zu einer dezidiert weiblichen Fertigkeit geworden war, erkannte er seine Hilflosigkeit. Rettung versprach allein der Rückzug.
Und so floh er. Dass seine Flucht eher einem kopflosen Davonstürmen glich, war lediglich ein Zeugnis seines erschütterten Weiterlesen
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 15
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 15
Eine königliche Schlacht
Es gibt großartige Momente im Leben, wenn zwei mächtige Denker wie Lumley und Tibilus aufeinandertreffen, miteinander sprechen und Geschichte schreiben. Ein solcher Moment stand bevor, als der Gong erklang und die Karte überreicht wurde.
Lumleys Begeisterung war wie weggeblasen. Er klammerte sich an die Rückenlehne des Stuhls, von dem er aufgestanden war, und sah sich wild um, auf der Suche nach einem Fluchtweg.
»Stell dich der Musik, Lumley«, war die lächelnde Aufforderung Tibilus». »Ich kenne viele Leute, die gerne mit dir den Platz tauschen würden.«
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 14
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 14
Über Muglugs
Jahrelang hatte Lumley die Schicksalsschläge ertragen, doch sie hatten ihn nicht abgehärtet. Die beiden Schläge, die er nun per Fernschreiber erhalten hatte, ließen ihn blass und besorgt zurück.
»Oh, ich würde das nicht so tragisch sehen«, sagte Tibilus tröstend.
»Sie wissen nicht, was die Wiederbeschaffung dieser Papiere für mich bedeuten kann«, erklärte Lumley. »Ich wurde aus meiner eigenen Zeit vertrieben, aus dem Jahr 1900 verjagt, von diesem Unbekannten, der niemand anderes als ein Detektiv ist. Sein richtiger Name ist Jasper Kinch, und seine Flucht und der Verlust dieser Truhe sind doppelt unglücklich. Mir wird in beide Richtungen der Boden unter den Füßen weggezogen. Mit den Papieren in meinem Besitz könnte ich Kinch wahrscheinlich meine Weiterlesen
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