Rübezahl – Rübezahl und der Glashändler
Rübezahl
Der Berggeist des Riesengebirges
Sagen und Schwänke neu erzählt nach R. Münchgesang
Rübezahl und der Glashändler
Eines Tages sonnte sich Rübezahl an der Hecke seines Gartens, als ein Weiblein daherkam, das seine Aufmerksamkeit erregte. Sie hatte ein Kind auf dem Arm, eins trug sie auf dem Rücken, eins führte sie an der Hand, und ein etwas größerer Knabe ging nebenher und trug einen leeren Korb nebst einem Rechen. Also wollte sie wohl eine Ladung Laub und Gras für ihr Vieh holen.
Eine Mutter, dachte Rübezahl, ist doch ein gutes Geschöpf. Sie belädt sich mit vier Kindern und waltet dabei noch Weiterlesen
Schwäbische Sagen 1
Das Opfer für die alte Urschel
Eine mündliche Überlieferung aus Pfullingen
Ein Vorsprung des Urschelberges bei Pfullingen wird das »Hörnle« genannt, über welches der Weg auf den eigentlichen Urschelberg führt. Wenn die Pfullinger Kinder diesen Berg besteigen wollen, um Holz zu suchen, so kommen sie in der Nähe der Frauenhalder Weinberge an einem Stein vorüber, der heißt der »Remselesstein«, weil hier jedes Kind zwei bis drei durchlöcherte Weiterlesen
Sagen- und Märchengestalten – Feen und Elfen – Teil 1
Sagen- und Märchengestalten sowie Geister-, Wunder- und Aberglauben des deutschen Volkes
Mit Erzählungen von Begebenheiten der Vorzeit, die den Glauben an eine Geisterwelt förderten, Berlin, Verlag von Burmester & Stempell,1874
Feen und Elfen Teil 1
Zu mächtigen Göttinnen verkörpert, dachte man sich das Schicksal und die Zeit. Das Gewordene, das Werdende und das Werdensollende ruhten in den Händen der drei Nornen, welche, ganz ähnlich den griechischen Moiren, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem einheitlichen, festen, unabänderlichen Schluss verbanden. Sie allein wussten die verborgenen Zeichen zu deuten. Was dem Menschen bestimmt war in Leid und Freud, von Weiterlesen
Über mittelalterliche Burgen – Teil 2
Über mittelalterliche Burgen – Teil 2
Joseph Edler von Scheiger sagt über die innere Einrichtung der alten Burgen nur zu wahr, dass, wer diese nicht aus mühsamen eigenen Forschungen, sondern nur aus den höchst romanhaften Beschreibungen erzählender Schriftsteller oder gar aus der ohne Beurteilung lokaler Verhältnisse sehr widersinnig zusammengestellten Dekorierung der sogenannten restaurierten Ruinen kennt, von derselben gewiss einen höchst irrigen Begriff erhalten habe.1
Jene Prunkstücke, mit denen man sich gewöhnlich das Innere einer Ritterfeste ausgeschmückt denkt, fand man selten in denselben. Nur in landesfürstlichen oder dem höchsten Adel angehörigen Burgen, Weiterlesen
Rübezahl – Rübezahl als Holzhacker in Aupa
Rübezahl
Der Berggeist des Riesengebirges
Sagen und Schwänke neu erzählt nach R. Münchgesang
Rübezahl als Holzhacker in Aupa
In dem Städtchen Aupa am Südhang des Riesengebirges wohnte ein steinreicher Bäcker, der weit und breit als ein habsüchtiger Mensch verschrien war. Keiner wollte mit ihm zu tun haben. Doch waren viele auf ihn angewiesen, denn in bösen Hungerjahren mussten sie sich bei ihm Geld leihen, die Weber, um Garn, die kleinen Bauern, um Saatkorn oder Ziegen kaufen zu können. Ehrlichen Leuten lieh er gern auf Treu und Glauben, nahm aber unverschämte Wucherzinsen. Kam der Verfalltag, dann trieb er seine Forderungen rücksichtslos ein, nahm auch häufig genug die Gerichte hierzu in Anspruch. Auf diese Weise kam mancher um Haus und Hof. Statt des Geldes Weiterlesen



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