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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 1. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Till Eulenspiegels Geburt und Taufe

s war einst in einer niedersächsischen waldigen Gegend ein Dorf, welches Knetlingen genannt ward, daselbst wurde das seltsame Kind Eulenspiegel geboren. Sein Vater hieß Claus Eulenspiegel, und die Mutter Anna Weibekin. Als das Kind geboren war, schickten sie es nach Amtleben zur heiligen Taufe. (Bei Amtleben war sonst ein altes Schloss, welches auch so genannt wurde, das aber von den Magdeburgern und anderen Nachbarn als ein Raubnest im Krieg zerstört worden ist.) Bei dieser Taufe erhielt das Kind den Namen Till Eulenspiegel. Als nun die Taufhandlung verrichtet war, begab sich die Wehmutter mit den Taufzeugen in das Bierhaus, um nach damaligem Gebrauch, erst auf des Vaters, der Mutter und des Kindes Gesundheit und Wohlsein sich gütlich zu tun, damit sie es bei der gerade Weiterlesen →

15 neue Fragen an …

… Robert Corvus

Robert Corvus, 1972 geboren, lebt in Köln. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig. Corvus ist Metalhead, Kinofan und Tänzer. Er veröffentlichte zahlreiche Romane in den Reihen Das schwarze Auge und Battletech sowie einen apokalyptischen Vampirthriller. Mit der Trilogie Die Schattenherren und dem Einzelroman Schattenkult etablierte er sich auf der dunklen Seite der Fantasy. Zuletzt erschienen sein Science-Fantasy-Roman Grauwacht sowie sein High-Fantasy-Epos Drachenmahr. Die Schwertfeuer-Saga ist seine neuste epische Fantasyserie.

Mit Perry Rhodan kam Robert Corvus schon in seiner Jugend in Kontakt. Er verfolgte Perrys Abenteuer zunächst in der vierten Auflage, stieg in die Erstauflage ein und las auch die mühsam auf Flohmärkten erworbenen ersten Weiterlesen →

Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 69

Mythen-und-Sagen-der-IndianerDer Untergang des Mundua-Stammes

Der Mundua-Stamm war der Schrecken aller in seiner Nähe wohnenden Stämme, und er hätte diese sicherlich ganz vernichtet, wenn sich nicht noch beizeiten die Anishinabe gesammelt und ihm den Kriegsbelt zugeschickt hätten. Aber die Mundua waren durch ihr langjähriges Kriegsglück so verwöhnt, dass sie sich gegen ihre neuen Gegner gar nicht rüsteten und ihnen am ersten Tag nur halb erwachsene Knaben entgegenstellten, die, wie sie glaubten, die Fehde schon allein ausfechten könnten. Jene wurden jedoch alle erschlagen und skalpiert, und die Anishinabe rückten siegreich gegen das große Mundua-Dorf vor.
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Interessante Abenteuer unter den Indianern 58

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Tscha-hu-Tlack erzählt die Geschichte der Erschaffung der Menschen.

Der bereits erwähnte Neger und Indianerhäuptling Tscha-hu-Tlack, erzählte unter allen Traditionen, die unter den Indianern noch im Schwung sind, keine besser als die von der Erschaffung der Menschen. Einst, als ich ihn in Begleitung einer Dame, die sehr viel Anteil an ihm nahm, besuchte, fragten wir ihn über die Religion der Indianer förmlich aus.

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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – Vorwort

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Vorwort

ill Eulenspiegel ist glaubhaften Nachrichten zufolge am Ende des 13. oder im Anfang des 14. Jahrhunderts in dem Dorf Kneitlingen im Amt Schöppenstädt im Braunschweigischen geboren. Seine Eltern waren arme Bauersleute. Über seiner Wiege und seinen Jugendjahren liegt aber, soweit er ihn nicht selbst in seinen Schwänken lüftet, ein mythischer Schleier. Dass er wirklich gelebt habe, ist sonach außer Zweifel gestellt, ebenso, dass er schon frühzeitig ein Wanderleben geführt hat, sogar nach Paris und Rom gekommen ist und als »fahrender Scholast« eine Menge Schwänke und Schalksstreiche verübt hat. Sein hauptsächlichster Aufenthalt war in Norddeutschland. Er starb im Jahre 1350 zu Mölln im Lauenburgischen, wo noch heute ein Gedenkstein an der Kirche Sankt Nicolai an Till Weiterlesen →