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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 27. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe
. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel vermietet sich in Rostock als Schmiedeknecht.

a Eulenspiegel nach so manchen Orten, wo er seine Schel­menstreiche und Bübereien zu arg gemacht hatte, nicht wieder kommen durfte, so dachte er, nachdem er seinen Hunger durch Hühnerbraten gestillt und die übrigen Hühner verkauft hatte, darüber nach, welchen Weg er nehmen wollte, und wanderte auf Rostock zu. Nachdem er hier angekommen war und seine Narrenspossen zeigte, wollte ihm niemand etwas dafür geben. Er musste sich deshalb zum Arbeiten bequemen und vermietete sich als Schmiedeknecht bei einem Meister. Dieser Schmied hatte sich ein Sprichwort angewöhnt, das er immer, wenn der Knecht den Blasebalg ziehen sollte, wieder­holte. Als nun Eulenspiegel mit dem Blasen etwas nachließ, rief der Meister sein Sprichwort: »Hoho, folget mit den Bälgen nach.«

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Interessante Abenteuer unter den Indianern 77

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Entkommen von der Folter

Ein berühmter Muskogeekrieger, der alte Scranny genannt, wurde von den Shawanoekriegern gefangen genommen und zur feurigen Folter verurteilt. Nachdem sie ihn mit der gewöhnlichen Grausamkeit geschlagen hatten, wurde er an einen Pfahl gebunden und den ausgesuchtesten Qualen ausgesetzt. Diese ertrug er mit gänzlicher Unbekümmertheit. Zu gleicher Zeit erwiderte er die Spottreden seiner Peiniger mit all der Verachtung Weiterlesen →

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 26. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe
. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel kauft zu Quedlinburg eine Menge Hühner und hinterlässt den Hahn zum Unterpfand.

chon manche Schelmenstreiche und Bübereien mochte der abenteuerliche Eulenspiegel hier und da wieder ausgeübt haben, ehe er von Erlangen nach Quedlinburg kam. Indessen hier, wo gerade Jahrmarkt war, und es ihm wieder am Besten, nämlich am Geld, fehlte, betrog er eine arme Bauerfrau um einen Korb voll Hühner. Er missbrauchte die deutsche Red­lichkeit überall, welche damals jedem aufs Wort glaubte, und betrog die Leute, wenn er nur konnte.

Eulenspiegel ging in Quedlinburg auf dem Markt umher, um zu sehen, ob er nichts zum Stillen seines Hungers finden könnte, und kam zu einer Bäuerin, die einen Korb voll Hühner nebst einem Hahn hatte, welche sie feilbot. Weiterlesen →

Adarem antwortet nicht – im Gespräch mit Dennis Mathiak über Olymp 10

Adarem antwortet nicht – im Gespräch mit Dennis Mathiak über Olymp 10

Alexandra Trinley: Dennis, dein wievielter Band innerhalb einer Perry Rhodan-Miniserie ist das nun?

Dennis Mathiak: Puh, der 6,5te, wenn ich den Arkon-Roman mitzähle, den ich mir mit meinem Freund Marc A. Herren geteilt habe. Angefangen hat es mit Marhannu die Mächtige und Das Seuchenschiff für die Stardust-Miniserie. Ich konnte eine der Immateriellen Städte erkunden und eine gefährliche Seuche schildern, die ein exzentrischer Ara für eine ordentliche Summe bekämpfte. In Unternehmen Archetz (Arkon) führte ich den Mehandor Sverlon durch die Trümmerwüste des Planeten. Und die Flucht durch Terrania mit zwei dabrifanischen Agenten sowie die Geschichte des Vario-400 in Gestohlene Erinnerung waren meine Beiträge zu Terminus. Für Olymp durfte ich dann in Band 2 unter anderem Piri Harpers und Frank Sulus erstes Aufeinandertreffen schildern.

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Schwäbische Sagen 60

Schwäbische-Sagen

Zweites Buch

Geschichtliche Sagen

Gründung der Burg Hohenrechberg

In der letzten Hälfte des 7. Jahrhunderts, als die christlichen Sendboten Gallus, Kolumban, Bonifaz und andere das Evangelium in Schwaben verkündeten, wohnte auf der Teck noch ein mächtiger Heidenfürst, der seinen Götzen opferte und alle verfolgte, die von denselben abgefallen und zum Christentum übergetreten waren. Da entschloss sich der schwäbische Herzog Rumelius, der schon Weiterlesen →