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Adarem antwortet nicht – im Gespräch mit Dennis Mathiak über Olymp 10

Adarem antwortet nicht – im Gespräch mit Dennis Mathiak über Olymp 10

Alexandra Trinley: Dennis, dein wievielter Band innerhalb einer Perry Rhodan-Miniserie ist das nun?

Dennis Mathiak: Puh, der 6,5te, wenn ich den Arkon-Roman mitzähle, den ich mir mit meinem Freund Marc A. Herren geteilt habe. Angefangen hat es mit Marhannu die Mächtige und Das Seuchenschiff für die Stardust-Miniserie. Ich konnte eine der Immateriellen Städte erkunden und eine gefährliche Seuche schildern, die ein exzentrischer Ara für eine ordentliche Summe bekämpfte. In Unternehmen Archetz (Arkon) führte ich den Mehandor Sverlon durch die Trümmerwüste des Planeten. Und die Flucht durch Terrania mit zwei dabrifanischen Agenten sowie die Geschichte des Vario-400 in Gestohlene Erinnerung waren meine Beiträge zu Terminus. Für Olymp durfte ich dann in Band 2 unter anderem Piri Harpers und Frank Sulus erstes Aufeinandertreffen schildern.

Alexandra Trinley: Was gefällt dir an Olymp besonders?

Dennis Mathiak: Vor allem in Band 2 hatte ich viele Freiheiten. Es machte mir großen Spaß, so viele Figuren selbst kreieren zu können und sie ihre Umwelt entdecken zu lassen.

Alexandra Trinley: Dabei steckt Perry Rhodan immer noch im Gefängnis.

Dennis Mathiak: Ja, der Gute hat es nicht leicht. Aber ich denke, das ist ein guter Mittelweg, um sowohl die Leser zufriedenzustellen, die sich weniger Fokus auf Perry gewünscht haben, als auch diejenigen, die Perry Rhodan dabeihaben wollen. Jetzt muss der Gute mal zusehen, wie er sich aus dem Schlamassel befreit.

Alexandra Trinley: Und auf Olymp geht auch alles drunter und drüber.

Dennis Mathiak: Es kommt immer mehr Bewegung in die Sache und die Geschehnisse spitzen sich zu. Onara Gholad will endlich Tatsachen schaffen.

Alexandra Trinley: Shoraz wird bombardiert.

Dennis Mathiak: Und unsere Helden eilen zur Hilfe. Schließlich verbindet die Wissenschaftler auf Shoraz und Sichu Dorksteiger eine gemeinsame Geschichte. Und wenn es um das Retten von Leben geht, sagt sie sowieso nicht nein.

Alexandra Trinley: Eine Hauptperson deines Romans ist der Mausbiber Gucky. Wer ist das eigentlich?

Dennis Mathiak: Gucky ist einer der ältesten Freunde Perry Rhodans, der Letzte des Volkes der Ilts, das einer Mischung aus Maus und Biber gleicht. Er beherrscht Telepathie, Telekinese und Teleportation. Und vor allem hat er immer einen flotten Spruch auf den Lippen.

Alexandra Trinley: Und was magst du an Gucky?

Dennis Mathiak: Trotz der vordergründigen Heiterkeit und den teilweise flapsigen bis albernen Sprüchen hat diese Figur eine enorme Tiefe.

Alexandra Trinley: Wer ist eigentlich die Frau auf dem Titelbild?

Dennis Mathiak: Die Diskussion hatten wir bereits im Perry Rhodan-Forum. Uschi denkt, es sei Mahé Elesa, weil der Name Adarem im Titel auftaucht. Meiner Meinung nach ist es Onara Gholad. Das weiß am Ende nur Arndt Drechsler, da er seine Titelbilder sehr frei von uns Autoren gestaltet hat. Mit super Ergebnissen! Ich bleibe jedoch bei Onara, da nur sie in dem Roman auftaucht.

Alexandra Trinley: Gibst du uns eine Textprobe?

Dennis Mathiak: Gerne.

»Was sollen wir tun?« Dja Dibaba sah direkt zu ihr, als erwarte sie, von Sichu Dorksteiger eine Lösung auf dem Silbertablett serviert zu bekommen.

Im Ansatz verstand die Ator mittlerweile, wie sich die Verantwortung anfühlen musste, die Perry Rhodan stets trug.

Dorksteiger rieb über ihr Kinn und musterte die Darstellungen und Daten im Hologlobus der Zentrale der IBANI GALOA. »Das ist eine gute Frage«, sagte sie. »Gucky und ich wollen die Shoziden-Box nach Shoraz bringen, um damit Onara Gholad davon abzuhalten, den Planeten in Schutt und Asche zu legen. Die Wissenschaftler müssen trotzdem in Sicherheit gebracht werden. Eine Garantie gibt uns das nämlich nicht.«

»Dann beeilen wir uns besser und halten weniger Pläuschchen«, krähte Gucky. »Denn wenn wir noch länger warten, ist Shoraz bereits Schutt und Asche!«

»Die Frage ist nur«, warf Madulu Fontak ein, »wie sollte euch das gelingen?« Er fixierte Guckys dunkelbraune Augen, deren üblicher fröhlicher Schimmer stumpf geworden war.

Dorksteiger gab dem Kommandanten der IBANI GALOA insgeheim recht; die Situation war heikel. Aber sie wollte Gucky nicht in die Parade fahren. Er wirkte zwar oft vorlaut, hatte jedoch meist eine Idee in der Hinterhand.

Mehr Leseprobe und Informationen zum Bezug des am 18.05.2018 erscheinenden Romans ist hier.

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