Epidemisches Vorkommen des Teufelswahns in Artois
Epidemisches Vorkommen des Teufelswahns in Artois
Aus: Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten. Nach dem Französischen des Calmeil. Bearbeitet von Dr. Rudolf Leubuscher. Halle. 1848
Unter dem Namen Vaudoisie herrschte im Jahre 1459 in Artois ein Wahn, dass die Dämonen viele heimlich in der Nacht zu den Zusammenkünften trügen, wo Bündnisse mit dem Teufel stattfänden und fleischliche Vermischung. Ohne zu wissen, wie es geschehen war, fänden sich am anderen Morgen die Teilnehmer der nächtlichen Vereine in ihrer Wohnung wieder.
»Am Ort der Zusammenkunft ist ein Teufel mit menschlicher Form, dessen Gesicht aber von keinem gesehen wurde. Der liest ihnen seine Befehle vor, und dann muss jeder seinen Hintern küssen. Er gibt ihnen Geld und Wein Weiterlesen
Sammlung bergmännischer Sagen Teil 34
Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen
Interessante Abenteuer unter den Indianern 88
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Indianische Reitkunst
Catlin gibt erstaunliche Berichte von der Geschicklichkeit, mit welcher die Comanchen des nördlichen Texas ihre Pferde handhaben.
Die Comanchen haben, wie die nördlichen Stämme viele Spiele und scheinen dieselben bei gutem Wetter fortwährend mehr oder weniger auf den Prärien hinter ihren Dörfern und nahe bei denselben auszuüben.
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15 neue Fragen an …
Oliver Fehn, geboren 1960, aufgewachsen in einer Kleinstadt. In den 80er Jahren längere Zeit wohnhaft in New York. Seit 1999 freier Autor und Übersetzer. 23 Buchveröffentlichungen, darunter die Romane Verfluchter Sommer, Die Klavierbrücke, Das Wolkenhotel sowie die Novelle Judith und Jolanthe und drei Bände mit Kurzgeschichten.
Weitere Informationen über den Autor gibt es auf seiner Webseite.
Oberhessisches Sagenbuch Teil 10
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Die Spinnerin auf der Altenburg bei Sichenhausen
In Kaulstos war ein armer Mann, ich hab ihn noch recht gut gekannt. Man hieß ihn nur den Katzenhannes, der ging nach Seemen zu einem Juden und wollte ihn um Frist bitten, weil er kein Geld zum Bezahlen hatte. Also schlug er den gewöhnlichen Weg dahin über die Altenburg ein. Hart vor dem Seemerwald sah er eine ihm unbekannte uralte Spinnerin sitzen, die trällerte Wolle auf einem hübschen braunen Rädchen. Vor ihr lag ein Knottentuch mit Frucht, als wäre die gewaschen und sollte in der Sonne getrocknet werden. Die Alte hatte eine Weiterlesen


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