Wahre irische Geistergeschichten II
St. John D. Seymour, Harry L. Neligan
Wahre irische Geistergeschichten
Kapitel 2
Spukhäuser in Conn’s Half
Schon seit sehr früher Zeit existierte eine Teilung Irlands in zwei Hälften. Traditionell wurde angenommen, dass diese im Jahr 166 n. Chr. von Conn dem Hundertkämpfer und Mogh Nuadat vorgenommen wurde. Der Norden war folglich als Conns Hälfte bekannt, der Süden als Moghs Hälfte. Die Trennungslinie bildete eine Reihe von Kieshügeln, die sich von Dublin bis Galway erstreckte. Dieser Aufteilung sind wir gefolgt, mit der Ausnahme, dass wir die gesamten Grafschaften Westmeath und Galway dem nördlichen Teil zugeschlagen haben. Ursprünglich hatten wir gehofft, vier Kapitel über Spukhäuser zu schreiben – eines für jede der vier Provinzen –, aber aus Mangel an Material aus Connacht waren wir gezwungen, den Plan zu übernehmen, nach dem die Kapitel I–III gegliedert sind.
Mrs. Acheson aus der Grafschaft Roscommon sendet uns folgende Schilderung:
Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 20
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 20
Der Aufstand der Muglugs
Wieder einmal hatte dieser Detektiv aus dem Jahr 1900 seine Klugheit unter Beweis gestellt, auch wenn sein Erfolg, sich als Muglug zu verkleiden, beinahe sein Verderben… Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 02.7
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 2
Das Geheimnis der Llano Estacado
7. Kapitel
Abschied für immer
Die Mescalero hatten die Verfolgung des Flüchtlings bald aufgegeben. Gegen ein Uhr morgens herrschte im Lager tiefe Ruhe. Nur die Wachen umkreisten den Platz beständig, und vor jedem der vier Gefangenen saß ein eigener Wächter.
In der Dunkelheit näherte sich ein einzelner Weißer der Postenkette. Er führte ein hoch beladenes Packpferd am Zügel. Es war der Skalpierte. Die Wachen ließen ihn ohne Zögern passieren; er war ein bekannter Händler. Er schritt bis zur Mitte des Lagers und Weiterlesen
Wahre irische Geistergeschichten I
St. John D. Seymour, Harry L. Neligan
Wahre irische Geistergeschichten
Kapitel 1
Spukhäuser in Dublin und Umgebung
Von allen Arten geisterhafter Phänomene spricht das, was gemeinhin als Spukhäuser bekannt ist, den gewöhnlichen Menschen am meisten an. Es hat etwas sehr Unheimliches, innerhalb der vier Wände eines Hauses mit einem Geist eingesperrt zu sein. Das arme menschliche Wesen befindet sich in einer solch benachteiligten Lage. Wenn wir wissen, dass ein Tor, eine Straße oder ein Feld als spukhaft gilt, können wir in fast jedem Fall einen Umweg machen und so den unangenehmen Ort meiden. Doch die Anwesenheit eines Geistes in einem Haus schafft eine ganz andere Lage. Er erscheint und verschwindet nach seinem eigenen Gutdünken, unter völliger Missachtung unserer Gefühle; er scheint ebenso sehr ein untrennbarer Teil des Wohnsitzes zu sein wie die Treppe oder die Haustür, und folglich wird uns nichts anderes als das Verlassen des Hauses oder dessen Abriss (beide Lösungen sind nicht immer praktikabel) vollständig von der unerwünschten Anwesenheit befreien.
Felsenherz der Trapper – Teil 02.6
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 2
Das Geheimnis der Llano Estacado
6. Kapitel
Ein Retter in der Not
Je näher Felsenherz dem Lager kam, desto mehr wich seine Erregung einer kalten Entschlossenheit. Er unterschätzte die Gefahr nicht. Das Lager war zweifellos von Wachen umstellt, und seine größte Sorge war es, diesen Ring unbemerkt zu durchbrechen.
Vom Gipfel eines Hügels aus konnte er erste Details erkennen. Der Apache-Spring war ein etwa achtzig Meter breiter See, der sich über zweihundert Meter von Norden nach Süden erstreckte. Das Ostufer war bewaldet, während das Westufer felsig abfiel. Unter Weiterlesen
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