Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 21
William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 21
Kinchs Einfallsreichtum
Kinch und Lumley bahnten sich ihren Weg durch die Dachluke des Nachbarhauses. Beide erkannten, dass keine Zeit für Förmlichkeiten blieb.
Lumley, völlig überwältigt von der plötzlich hereinbrechenden Gefahr, ergab sich ganz in die Hände des Detektivs. Kinch hingegen ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen – selbst als der riesige Muglug ihn mit einer Axt gejagt hatte, verlor er keineswegs die Fassung. Ihm waren lediglich die Mittel ausgegangen, das war alles.
Das Haus, in dem sie sich nun befanden, war ebenso verwüstet wie das vorherige. Niemand hinderte sie am Durchqueren des Gebäudes. Obwohl aus einem der Räume Stimmen zu hören waren, schien sich nicht einmal jemand für sie zu interessieren.
Felsenherz der Trapper – Teil 03.2
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
2. Kapitel
Im Lager der Texaner
In einer tiefen Erdmulde des Buschstreifens saßen und lagen um zwei nur ganz schwach glimmende Feuer etwa dreißig sonngebräunte, bärtige Männer herum, sämtlich bewaffnet mit Doppelbüchse, Pistolen und langem Jagdmesser. Die Hälfte von ihnen trug eine Art Uniform; die anderen verrieten durch ihre Kleidung, dass sie Farmer aus den östlichen Teilen von Texas waren.
Einer der Uniformierten, der von den Übrigen mit Oberst angesprochen wurde, hatte soeben die Meldung eines Kundschafters Weiterlesen
Jim Jackson – Der Drehorgelspieler
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Der Drehorgelspieler
Während Jim Jackson auf seinem Schmerzenslager liegt und den infamen Notthingham verflucht, der ihn mit einer Bombe verletzt hat, wollen wir ein wenig über die Kindheit unseres Helden sprechen und von dem ersten Kriminalfall berichten, in den er verwickelt wurde. Wir werden sehen, wie ein dramatischer Mord seine Berufung besiegelte, als er kaum zwölf Jahre alt war.
Jims Vater war ein sogenannter Businessman. Durch zahlreiche Geschäfte hatte er in kurzer Zeit ein enormes Vermögen erworben, es jedoch nach einem unglücklichen Spekulationsgeschäft an der Börse ebenso schnell wieder verloren. Der Verlust von so viel Geld hatte den Vater so tief erschüttert, dass er einen Schlaganfall erlitt. Trotz der fürsorglichen Pflege, die ihm zuteilwurde, starb er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
Seine Frau, die als Witwe mit dem kleinen, damals erst zehnjährigen Jim zurückblieb, war tief betrübt, denn sie hatte den Mann Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 03.6
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
6. Kapitel
Der Kampf im Canyon
Vier Stunden später verließen vier Reiter und ein auf ein fünftes Pferd gefesselter Indianer das Lager Captain Tobblers. Zwei der Reiter waren Soldaten des Freiwilligenkorps, die beiden anderen Jonny Einaug und der Klapperschlangen-Tom. Die Soldaten hatten den Apachenhäuptling in ihre Mitte genommen; dessen Mustang war mit Lassos an die Pferde seiner Wächter gebunden.
Unter dieser Bedeckung sollte der Große Bär nach Fort Kavett geschafft werden. Jonny war es gewesen, der Tobbler diesen Weiterlesen
Jim Jackson – Eine mörderische Herausforderung
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Eine mörderische Herausforderung
Kein Mord hat jemals mehr Aufsehen erregt als der an Mr. Preakin, einem Rentner, der ein kleines Stadthaus in der 23rd Street bewohnte – einer der elegantesten Straßen New Yorks.
Sobald das Verbrechen entdeckt wurde, begab sich Untersuchungsrichter White zusammen mit dem Gerichtsmediziner zum Tatort. Dort stellten die beiden Magistrate fest, dass die Tat mit einer scharfen Waffe begangen worden war, etwa einem starken Dolchmesser oder einem Fleischermesser.
Die glatt durchtrennten Halswirbel zeugten von der Gewalt, mit der der Mörder die Waffe geführt hatte. Auch die schrecklichen Verletzungen am Körper zeigten, dass das Opfer einen furchtbaren Kampf gegen den Angreifer geführt haben musste. Die Nase war vollständig abgetrennt, die Finger beider Hände zerhackt und mehrere Fingerglieder fehlten ganz.
Neueste Kommentare