Der Wolfmensch Dritter Teil – Kapitel 5
Elie Berthet
Der Wolfmensch
oder: Die Bestie des Gévaudan
Aus dem Französischen von A. Kretzschmar
Hartleben’s Verlags-Exedition. Pest, Wien und Leipzig, 1858.
Dritter Teil
Die Familie Fereol
In einiger Entfernung von der Stadt Langogne, welche selbst auf einem der höchsten Plateaus der Lozère liegt, beginnt eine Gebirgskette, welche durch mehrere Verzweigungen mit den Alpen und Cevennen zusammenhängt. Weiterlesen
Abenteuer des Captains Bonneville 11
Washington Irving
Abenteuer des Captains Bonneville
oder: Szenen jenseits der Felsengebirge des fernen Westens
Verlag von J. D. Sauerländer. Frankfurt am Main, 1837
Zehntes Kapitel
Blackfeet in der Pferde-Prairie. Aufsuchung der Jäger. Schwierigkeiten und Gefahren. Eine Kartenpartie in der Wildnis. Die unterbrochene Kartenpartie. Old Sledge, ein verderbliches Spiel. Besuch im Lager. Irokesische Jäger. Lappohren-Indianer.
Am 12. Oktober kamen zwei junge Indianer vom Stamm der Nez Percé im Lager des Captains Bonneville an. Sie Weiterlesen
Geschichte eines Ruhelosen
Friedrich Gerstäcker
Geschichte eines Ruhelosen
Aus: Die Gartenlaube, Heft 16, S. 244–247, Herausgeber: Ernst Keil, Erscheinungsdatum: 1870, Verlag: Verlag von Ernst Keil, Erscheinungsort: Leipzig
Mein lieber Keil!
Sie verlangen von mir eine Art von Biografie zu meinem eigenen Bild, aber das ist eine gefährliche Arbeit. Soll ich mich selber denunzieren und eigenhändig bestätigen, dass ich ein Menschenalter hindurch einer der größten Herumtreiber gewesen bin, die es überhaupt gibt, und schon lange polizeilich eingesteckt sein würde, wenn ich mein »ungeordnetes« Leben nur auf einen kleinen Kreis beschränkt hätte, während ich es, im Gegenteil, nach Weiterlesen
Der Alte vom Berge – Kapitel 8
C. F. Fröhlich
Der Alte vom Berge
Oder: Taten und Schicksale des tapferen Templers Hogo von Maltitz und seiner geliebten Mirza
Ein Gemälde aus den Zeiten der Kreuzzüge
Nordhausen, bei Ernst Friedrich Fürst, 1828
VIII.
Die eherne Trompete schmetterte. Hugo von Maltiz schwang sich mit hundert Templern und zweihundert Turkopolen auf die unruhig scharrenden Rosse. Seine Kommandopfeife ertönte. Der Zug setzte sich in Bewegung, an welchen sich noch fünfzig Waffenträger anschlossen.
Aus dem Wigwam – Askulsk
Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880
Askulsk
s lebte einst eine alte Witwe, welche zwei Töchter hatte, die so schön und weiß waren, dass sie die Askulsk oder Wiesel genannt wurden. Eines Tages, als ihre Mutter sie ausgeschickt hatte, Haselnüsse zu suchen, verirrten sie sich und konnten ihren heimatlichen Wigwam nicht wiederfinden. Als es Abend wurde, machten sie sich aus Zweigen und Gras ein weiches Lager, aber aus lauter Furcht war es ihnen nicht möglich, einzuschlafen.
Es war eine wunderschöne Nacht. Die hellen Sterne zogen die Aufmerksamkeit der Mädchen auf sich. Sie glaubten, dieselben seien menschliche Augen, und ergingen sich in allerlei Betrachtungen darüber.
»Liebst du die großen oder die kleinen Sterne? Wünschst du dir einen Mann mit großen oder kleinen Augen?«, fragte die Jüngste.
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