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Phänomene und Legenden

Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 1

Die Sage von den Hexen des Brockens – Teil 1
und deren Entstehen in vorchristlicher Zeit durch die Verehrung des Melybogs und der Frau Holle
Historische bearbeitet von Ludwig Wilhelm Schrader

Vorrede

Mein Freund, der Archivarius Schrader zu Wittgenstein hat mir nachstehende Schrift zugeschickt. Ich habe dieselbe durchgelesen, und gefunden, dass sie für Geschichts- und Sprachforscher, die Harzbewohner und namentlich die Brockenbesucher von Interesse und respektive von Nutzen sein würde, wenn sie gedruckt erschiene, weshalb ich kein Bedenken trage, selbige drucken zu lassen.

Hasserode
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Hessische Sagen 9

Der Schlapper

In einem sehr alten Haus zu Erbach wohnte früher ein Geist, welcher Schlapper genannt wurde. Er schlappte geräuschvoll die Treppen auf und ab und klapperte an den Türklinken. Er hat sich nie in menschlicher Gestalt gezeigt, wohl aber haben ihn die Weiterlesen →

Hessische Sagen 8

Das Felsenmeer

Vor Zeiten, als es noch Riesen gab, wohnten ein Paar derselben in der Gegend von Reichenbach, der eine auf dem Felsberg, der andere auf dem Hohenstein. Einst hatten sie Streit miteinander bekommen und bewarfen sich in ihrer Wut mit ungeheuren Felsblöcken.
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Der Mythos Tempelritter – Teil 3.6

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen →

Starke Frauen VI

Phoolan Devi, die indische Rachegöttin

Ihr Name, Phoolan, bedeutet im Dialekt ihres Heimatdorfes die Blume, eine Benennung, die angesichts des Schicksals, das sie erwarten sollte, an Zynismus nicht zu überbieten ist.

Phoolan Devi wurde am 10. August 1963 in Gorha Ka Puwa, einem kleinen Dorf im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh, geboren.

Ihre Mutter hieß Moolan und ihr Vater Devidin. Die Familie gehörte zur Shudra, der vierten Kaste im indischen Kastensystem. Sie stellen, auch heute noch, abgesehen von den Unberührbaren, die außerhalb jeder Kaste stehen, die unterste Schicht der indischen Gesellschaft dar, Tagelöhner, Diener, Pachtbauern.

Vier Söhne und eine Tochter braucht man für eine glückliche Familie, so heißt ein geflügeltes Sprichwort in Nordindien, denn Weiterlesen →