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Literatur

Der Marone – Der Liebeszauber

Der-Marone-Zweites-BuchThomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 27

Der Liebeszauber

Das Aussehen und die ganze Haltung des Myalmannes hatten einen feierlichen Ernst angenommen, der auf etwas höchst Wichtiges schließen ließ. Der Mulattin bemächtigte sich ein dunkles Vorgefühl, dass als Gegenleistung für seine Dienste von ihr nun etwas gefordert werden würde, das viel mehr war als eine bloße Lieferung von Gegenständen zum Essen und Trinken.

Sein geheimnisvolles Betragen, während er in der Hütte umherging, bald vor dem einen der seltsamen, die Mauer Weiterlesen →

Die Macht der Drei – Teil 18

Die-Macht-der-Drei

In der Dunkelheit der kurzen Sommernacht senkte sich R.F.c.1 aus der Höhe auf den Wald von Trenton hinab. Noch lagen die großen Staatswerke leblos in der Finsternis, die Wege und Stege des Ortes und erst recht des Waldes waren menschenleer. Silvester Bursfeld kannte das Gehölz von seinem früheren Aufenthalt. Einen tiefen grabenartigen Einschnitt zwischen alten Eichen, der das Flugschiff bequem aufnehmen konnte, sodass sein Rumpf selbst in nächster Nähe unsichtbar in der Bodenfalte steckte. Zu allem Überfluss rafften sie das vorjährige Laub zusammen, das hier in hoher Schicht auf dem Boden lag, und bestreuten den Körper des Schiffes damit.

Als zwei harmlose und unauffällige Wanderer schritten Silvester Bursfeld und Atma der Stadt zu. Im Schein der Morgendämmerung gingen sie an den ersten Häusern des Ortes vorbei und näherten sich ihrem Ziel. Sie kamen zu früh. Viel zu früh, denn die Uhr der nahen Kirche verkündete eben erst die vierte Morgenstunde. Silvester Bursfeld brannte vor Ungeduld. Er gab erst Ruhe, als sie vor dem wohlbekannten Haus in der Johnson Street Weiterlesen →

Das Steppenross – Kapitel 3 Teil 2

Das-SteppenrossEduard Wagner
Das Steppenross
Eine Erzählung aus dem Jahr 1865 zu den Zeiten des amerikanisch-mexikanischen Krieges, nach dem Englischen des Kapitän Mayne Reid

Kapitel 3
Die Jagd auf das Steppenross
Teil 2

Aus Furcht, ihn aus den Augen zu verlieren, ritt ich entschlossen nach, durchbrach bald das Dickicht, bald folgte ich den verschlungenen Windungen. Ich kümmerte mich ebenso wenig wie mein Pferd um die dornigen Weiterlesen →

Gold – Kapitel 5.1

Gold-Band-1Friedrich Gerstäcker
Gold
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 5 Teil 1
Ein Abend in San Francisco

Die Nacht brach an, und wie sich in jenen Ländern gleich nach Sonnenuntergang die Dunkelheit rasch und fast plötzlich auf die Erde legt, so unterbrach sie auch hier das geschäftige Treiben der Menge. Die Karren verschwanden. Die Lastträger, die, meist mit ihrem eigenen Gepäck, durch die Straßen gekeucht waren, brachten ihre Bürden unter, so gut das in der Eile ging. Die hell erleuchteten Spielsalons der Plaza sandten ihren vollen strahlenden Glanz durch die geöffneten Türen aus ins Freie. Lockten sie mit diesem doch nun mehr Menschen Weiterlesen →

Hexen- und Gespenstergeschichten 2

Hexen-und-Gespenster-GeschichtenHexen- und Gespenstergeschichten
Ein geschriebenes Lesebuch aus dem Jahr 1806

An Hexen und Gespenster
glaubt kein gescheiter Mann.
Nur in verrückten Köpfen
trifft man noch sowas an.

I. Hexengeschichten
2. Ein Bauerngespräch über die Hexerei unter dem Vieh

Jackel: »Sag man mir, was man will, mit Veits Kuh geht’s nicht richtig her.«
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