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Literatur

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel VII

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

VII. Einzug in San Antonio. Cholera.

Am vierten Nachmittag erreichten wir San Antonio und lagerten uns vor der Stadt in ein Gebüsch, um die Abenddämmerung zu erwarten, da wir nicht in dem Zustand waren, unseren Einzug in die Stadt bei Tag zu bewerkstelligen. Als wir aber gegen acht Uhr im Paradeschritt die Straßen durchzogen und zur Garnison marschierten, wurden wir doch allgemein bewundert. Wir hielten vor dem Adjutanten Office, wo einer, der als Sprecher gewählt worden war, den Rapport machte, worauf wir vorläufig einer Kompanie zugeteilt wurden, wo man Weiterlesen →

Der Alte vom Berge – Kapitel 19

C. F. Fröhlich
Der Alte vom Berge
Oder: Taten und Schicksale des tapferen Templers Hogo von Maltitz und seiner geliebten Mirza
Ein Gemälde aus den Zeiten der Kreuzzüge
Nordhausen, bei Ernst Friedrich Fürst, 1828

XIX.

Die Warnung des Alten nicht beachtend, schlenderte eines Abends der Marschall Hugo mit Erlaubnis des wachhabenden Pannerers aus dem Tempelhof. Brömser von Pleissenburg folgte ihm auf dem Fuß und bot sich als Begleiter an.
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Deutsche Märchen und Sagen 57

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

58. Die Baseler Nachtigall

Während des Konsilium von Basel gingen einige von den gelehrten Doktoren in einem Wald spazieren und hörten dort eine Nachtigall, die so wunderbar sang,… Weiterlesen →

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 59

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ekleben kuriert mit Speichel und alten Strümpfen.

Ekleben, der Sage nach ehedem preußischer Husar und aus Zerbst gebürtig, verrichtete in den Jahren 1784 und 1785 in Naumburg, Merseburg und anderen Orten durch Sympathie Wunderkuren und fand Glauben. Sein Verfahren war ungefähr von der Art: Eine Frau hatte eine Geschwulst an der Zunge. Sie musste auf etwas spucken, welches er mitnahm. Hierauf brachte er ein versiegeltes Schächtelchen mit der Warnung, es ja nicht zu öffnen. Da es sich wirklich besserte, ließ er das Schächtelchen öffnen, und es fand sich nichts darin, als etwas Weiterlesen →

Der Detektiv – Die verschwundene Million – 2. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920

Die verschwundene Million

2. Kapitel

Es war genau zehn Uhr vormittags, als wir drei das Vorstandszimmer betraten. Harst verriegelte die schwere geschnitzte Eichentür und hängte sein Taschentuch über das Schloss. Kammler drehte sofort die elektrische Krone an, während ich auf Harsts Wink die Fenstervorhänge zuzog.

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