Archiv

Literatur

Die Blume der Prärie – Die nächtliche Jagd

Gabriel Ferry
Die Blume der Prärie
oder die deutschen Kolonisten an den Ufern des Colorado
Grimme und Leipzig, Druck und Verlag des Verlags-Comptoirs, 1852

Siebentes Kapitel

Die nächtliche Jagd

Die hohe und holde Erscheinung Louises hatte die ernste Seele des indianischen Häuptlings beim ersten Erblicken mit einer Leidenschaft erfüllt, die nach einem dreimaligen längeren Zusammensein zu einer Höhe gestiegen war, zu deren konventioneller Zurückhaltung er der ganzen Selbstbeherrschung des Indianers Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 3 – Kapitel 4

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 3
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Viertes Kapitel

Wie das verfälschte Bekenntnis vorgelegt wurde.

All seine Festigkeit zu der Unterredung mit seiner Gemahlin sammelnd, trat Lord Roos, von Sara Swarton begleitet, in ihr Zimmer und sah sie, von Kissen unterstützt und deutliche Spuren von dem schweren Leiden, welches sie erduldet hatte, in ihrem Gesicht tragend. Sie war sehr abgemagert, ihre Gesichtsfarbe totenblass, ihre Wangen Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 104

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

138. Der Spielmann zu Sankt Gallen

Auf einer großen Versammlung der Schweizer Kantone in Baden sollten an einem gewissen Tag die Abgeordneten der dreizehn eidgenössischen Orte in dem Herrenhof prächtig bewirtet werden. N. Steuchler, ein Spielmann zu St. Gallen, kam an demselben Tag in Sankt Gallen auf die Brücke am Multertor. Da fand er nebst mehreren Bürgern auch den hochberühmten Theophrastus Paracelsus auf einer Bank sitzen und redete ihn folgendermaßen an: »Nun werden die Herren Gesandten sich zu Baden im Herrenhof lustig machen, denn ich habe gehört, sie halten Weiterlesen →

Ein Ostseepirat Band 1 – Im Wrack

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer Roman
Erster Band
VIII.

Im Wrack

Es herrschte meistens bei verschiedenen handeltreibenden Völkern der Brauch, dass mit der Verwandlung des Schiffes in ein unbenutzbares Wrack, die Heuer der Mannschaft und natürlich auch deren Pflichten, also eigentlich der zwischen Reedern und Bemannung geschlossene Vertrag aufhörte.
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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – Kapitel XIV

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Erstes bis drittes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

XIV. Worin nachgewiesen ist, dass, wenn Porthos mit seinem Verhältnis unzufrieden war, Mousqueton sich mit dem seinen sehr zufrieden fühlte.

Gegen das Schloss zurückkehrend, während Porthos in seinen Baronträumen schwamm, dachte d’Artagnan an Weiterlesen →