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Literatur

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 15

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 15

Eine bittere Enttäuschung

Den Männern wurde nichts über den geplanten Überfall gesagt, aber Captain Tracy wählte zehn von ihnen aus, von denen er wusste, dass er sich in jedem Notfall auf sie verlassen konnte, und befahl ihnen, sich bereitzuhalten. Er hatte nicht vor, vor Sonntagabend loszuziehen, aber er hatte einen Plan, den er in den beiden dazwischen liegenden Tagen ausführen wollte.

Späher wurden zehn Meilen den Berg hinuntergeschickt, bis zu einer Straße, die nach Osten führte, um zu sehen, ob sie bewacht war. Sie war nicht bewacht, und indem der Captain diese Straße nahm, konnte er sich ostwärts bis zur Virginia Road bewegen und dann von Weiterlesen →

Der Vampir – Des Mudessarif Opfer

Hans Wachenhusen
Der Vampir
Eine Novelle aus Bulgarien, 1878

Des Mudessarif Opfer

Ein Geräusch, ein Stimmengewirr, das von drüben, vom Wiesenplan vor dem Haus herüberdrang, beschleunigte seine Schritte. Er eilte an den erschreckt vom Feuer aufgesprungenen und horchenden Knechten vorbei,… Weiterlesen →

Die Virginier Erster Band – 2. Kapitel

William Makepeace Thackeray
Die Virginier
Erster Band
Wurzen, Verlags-Kontor, 1858
2. Kapitel
In welchem Harry für sein Abendessen bezahlen muss

Oberst Esmonds Enkel läutete geraume Zeit am Haus seiner Ahnen, ehe irgendjemand drinnen geneigt schien, sein Begehren zu beachten. Auf den Diener, der endlich aus der Tür trat, machte die Kunde, der Besucher sei ein Verwandter der Familie, anscheinend sehr wenig Eindruck. Die Familie war fort, und in ihrer Abwesenheit scherte sich John nicht um ihre Verwandten, sondern wollte nur schnell zu seinem Kartenspiel mit Thomas in der Fensternische zurück. Die Haushälterin war beschäftigt, alles für Mylord und Mylady vorzubereiten, Weiterlesen →

Der Detektiv – Band 26 – Der Saal ohne Fenster – Teil 6

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 26
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Saal ohne Fenster

Teil 6

Schreiber kehrte gegen neun Uhr von der Radpartie bestaubt, müde, schwitzig, aber mit tadelloser Laune zurück.

Aß mit Hartwich im Garten Abendbrot, gähnte viel, scherzte mit Hanni und erklärte, er würde nun wie ein Toter schlafen.

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Max Reiter – Erinnere dich!

Max Reiter – Erinnere dich!

Arno Seitz ist Dozent für Amerikanistik an der Berliner Universität. Als er am Nachmittag nach seinem Seminar in den antiquarischen Büchern und Musik-CDs stöbert, die vor der Uni angeboten werden, spricht ihn jemand von hinten an. Er erkennt die Stimme sofort. Es handelt sich um Kaitlan Kempf, seine Freundin aus New York, deren Nachricht, dass sie in Berlin gelandet ist, er nicht auf seinem Handy gelesen hat, da es auf stumm geschaltet war.

Die beiden umarmen und küssen sich, und Arno schaut sich Kaitlan an und bemerkt, dass sie ihm von Mal zu Mal strahlender erscheint. Sie sind seit eineinhalb Jahren liiert und führen eine Fernbeziehung.

Kaitlan, Germanistin an der Columbia University in New York, erzählt ihm, sie sei so spontan nach Deutschland geflogen, weil sie eine Auszeit von Amerika brauche. Das Klima dort sei gerade unerträglich aufgeheizt und aggressiv. Es seien nicht nur Trump und seine Leute, Weiterlesen →