Ein Klondike-Claim – Kapitel 7
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 7
Ein Dampfer wird manipuliert
Er ging direkt zu dem Dock, an dem die FROZEN SPRAY vor Anker lag, und pfiff dem Kapitän zu.
Es war ein vorher vereinbartes Signal, und daraufhin legte ein kleines Boot von der Schaluppe ab und nahm Stokes an Bord.
Die meisten Männer von Fowlers Expedition schliefen zu dieser Zeit noch.
»Du wirst jetzt doch nicht versuchen, abzulegen, Stokes, oder?«, fragte Fowler.
Ein Klondike-Claim – Kapitel 6
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 6
Ein fehlgeschlagenes Rezept
Stokes ging zum Hotel und fand Fowler und seine Männer in entspannter Stimmung vor.
»Kumpel«, sagte der Detektiv und zog Fowler ein wenig zur Seite. »Ist die FROZEN SPRAY bereit?«
»Du liebe Zeit, Stokes«, rief Fowler aus, »was erwartest du? Ich glaube nicht, dass das Zeug mehr als nur auf die Wagen in den Lagerhäusern verladen ist.«
Ein Klondike-Claim – Kapitel 5
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 5
In einem Rudel knurrender Hunde
Am nächsten Morgen versuchte fast die gesamte Bevölkerung von Circle City, ins Gerichtsgebäude zu gelangen, um die Verhandlungen gegen die beiden Unruhestifter zu verfolgen, die Stokes angegriffen hatten. In der Regel sorgte die Festnahme solcher Burschen in der Minenstadt nicht für mehr Aufsehen als in einer Stadt wie New York, doch dieses Mal bestand ein doppeltes Interesse an der Angelegenheit: Erstens war Stokes während seines kurzen Aufenthalts in der Stadt ein allgemeiner Liebling aller Schichten geworden. Er wurde in den Kasernen und überall dort, wo sich Soldaten versammelten, mit Begeisterung empfangen, und in den Treffpunkten der Minenbevölkerung war niemand willkommener als der junge Reisende aus den Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 4
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 4
Eine elektrische Geldbörse
Einen Moment lang stand Fowler sprachlos da. Dann rief er aus: »Was zum Teufel lässt Sie das glauben?«
»Zwei oder drei Dinge«, antwortete Stokes. »Zunächst einmal macht der amerikanische Ureinwohner keinen Fehler, wenn er sich vornimmt, weiße Männer zu töten. Zwei Indianer, die beschlossen haben, zwei Männer zu töten, würden nie zufällig den gleichen Mann auswählen – das ist ein Fehler, den nur ein Weißer macht.«
»Nun, vielleicht stimmt das«, sagte Fowler, »aber wir hatten keinen Grund anzunehmen, dass sich in diesem Teil des Landes Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 3
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 3
Stokes liefert einen Hinweis zu seinen Vermutungen
Fowler war so überrascht von dem Geschehen und seinem plötzlichen Sturz, dass er keinen einzigen Ton herausbrachte.
Er lag auf dem Boden und starrte keuchend, während Stokes sich über ihn kniete.
Als der mutige Mann aufstand, fügte er hinzu: »Steh auf, Kumpel, und renn so schnell du kannst zurück ins Hotel.«
Ohne abzuwarten, ob seinem Rat Folge geleistet wurde, lief Stokes die Straße hinunter, dem Geräusch der schnell entfernenden Weiterlesen
Ein Klondike-Claim – Kapitel 2
Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897
Kapitel 2
Von einem Lasso vor einer Kugel gerettet
Fowler rannte, wie jeder Mann es tun würde, dessen Leben in Gefahr war. Er hielt sich gut innerhalb der Waldeslinie, die das Ufer des Baches säumte, und war sich über eine Meile hinweg bewusst, dass die Verfolger hartnäckig und energisch hinter ihm her waren. Mehr als einmal gab es einen Schuss, der für ihn bestimmt war und nur durch die Bäume abgelenkt wurde.
Als er endlich die Stelle erreichte, an der das Boot am Ufer lag, war er beinahe erschöpft. Er zweifelte nicht daran, dass seine Feinde bald bei ihm sein würden, und da sein Kamerad keine Hilfe leisten konnte, löste er hastig das Boot, schob es ins Wasser Weiterlesen
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