Elbsagen 62
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
63. Der glückliche Schatzgräber in Schönebeck
Die drei Städte Schönebeck, Großsalze und Frohse sind nicht bloß durch das in ihrer Nähe befindliche große Salzwerk, sondern auch wegen ihrer günstigen Lage an der Elbe schon frühzeitig recht lebendige Verkehrsstätten gewesen. So ist es gekommen, dass in ihnen viele Familien sich durch Wohlstand auszeichneten. Einer der Reichsten war in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Holz- und Getreidehändler Lorenz Sauer zu Schönebeck, der Weiterlesen
Elbsagen 61
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
62. Die älteste Elbsage
Wenige Jahre, bevor in Jerusalem der Heiland geboren wurde, trafen die Römer am Rhein Vorbereitungen, um auch Germanien ihrem Weltreich einzugliedern. Den Oberbefehl führte Drusus, der Stiefsohn des Kaisers Augustus. Er legte am Rhein zwischen Mainz und Xanten befestigte Kastelle an, um den römischen Heeren einen Rückhalt zu schaffen, und unternahm dann im Jahr 9 v. Chr. einen Eroberungszug, der ihn tief nach Deutschland Weiterlesen
Elbsagen 60
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
60. Das Kruzifix in Wittenberg
In Wittenberg, sagt man, steht ein Christusbild, an welchem man die wunderbare Eigenschaft wahrnimmt, dass es immer um einen Zoll größer ist als der, welcher davorsteht und es anschaut, mag es nun der größte oder kleinste Mensch sein.
61. Fresskahle in Wittenberg
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Elbsagen 59
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
59. Wittenberg und Doktor Faust
Johannes Faust, ein Bauernsohn aus dem anhaltischen Flecken Salzwedel hatte einen begüterten Bürger in Wittenberg zum Oheim. Dieser war kinderlos und nahm den trefflich veranlagten Knaben zu sich, hielt ihn fleißig zur Schule an und ließ ihn später die Universität Ingolstadt besuchen. Dort lag der junge Faust mit Eifer theologischen Studien ob und erwarb sich die Magisterwürde. Durch Umgang mit schlecht gesinnten jungen Weiterlesen
Elbsagen 58
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
58. Die weiße Frau im Schloss zu Wittenberg
Wie in den Palästen mehrerer hoher und fürstlicher Häuser Deutschlands und Böhmens, so hat sich auch vormals im kurfürstlichen Schloss zu Wittenberg, und zwar auf dem Gang, der zur Schlosskirche führt, von Zeit zu Zeit ein Gespenst sehen lassen, namentlich so oft ein betrübender Todesfall dort bevorstand. Es war bekannt unter dem Namen Die weiße Frau.
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