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Die Schwarzmäntel – Band 1 – Kapitel 2

Paul Féval
Die Schwarzmäntel
Originaltitel: Les Habits Noirs
Band 1
Kapitel 2
Monsieur Lecoq

Hundert Francs! Weiß man, was ein Schwartz von der guten Sorte mit 100 Franc anfangen kann?

J.-B. Schwartz hatte noch nie 100 Franc besessen. Hätte er 100 Franc gehabt, hätte J.-B. Schwartz ein Bankhaus in einer Dachkammer eröffnet. Zum Dichter wird man geboren; J.-B. Schwartz hingegen war mit einem exquisiten Sinn für Abrechnungen und dem Genie für Wechselrechnungen auf die Welt gekommen.

Ihn überkam ein Schwindelgefühl, denn der schlechte Schnaps des Wirtshauses gärte zusammen mit dem Ehrgeiz in seinem Kopf, Weiterlesen

Tür des Todes – Kapitel 8

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 8
Unerwartete Dinge

Für Norse war der Fall also noch nicht abgeschlossen. Was mich betraf, so hatten mich seine Anspielungen und sein Verschweigen, mein eigenes Abenteuer mit Hasta und der Fund von Eleanors Taschentuch beunruhigt, aber auch völlig verwirrt zurückgelassen. Denn warum sollte es letztlich noch irgendeinen Zweifel oder ein Problem geben? Wir hatten ein unterzeichnetes Geständnis von derjenigen Person, auf die alle anderen Beweise als Schuldige hinwiesen – ein Geständnis, das ihn selbst belastete und alle anderen entlastete. Das war eine klare Tatsache und schien die Angelegenheit zu beenden. Aber wenn Norse trotz alledem nicht überzeugt blieb – und ich musste zugeben, dass die Entwicklungen der Nacht ihn nicht ganz unvernünftig erscheinen ließen –, wen verdächtigte er dann? Vermutlich Hasta. Aber dann hatte er von irgendeinem anderen Helfershelfer gesprochen, der im Hintergrund und im Verborgenen agierte und nach dem er tastete.

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Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 7. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
7. Kapitel
Ein entlarvtes Gespenst

Die kleine Gesellschaft, welche Schloss Dumbarton verlassen hatte, um einen kleinen Ausflug nach den »Needles« zu unternehmen, war bei den Kreidefelsen angekommen, die sich dicht am Meer erhoben. Cora Dessalines und Violet waren vorausgegangen, ihnen folgten die Zofe und der Kammerdiener des Lords, der alte Carey. Dieser war allerdings ein recht schlechter Gesellschafter für die Zofe, denn sie konnte während des ganzen Weges nicht ein Wort aus ihm herausbringen, und sie verwünschte wohl tausendmal den alten Brummbären.

»Ach, hier ist es herrlich!«, rief jetzt Cora Dessalines aus, als sie auf einem Wiesenplan angekommen waren, der mitten zwischen den Felsen lag. »Das ist ja ein Wunder der Natur! Ach, und diese wundervolle Aussicht aufs Meer!«

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Al Capone – Band 49

Al Capone
Band 49
Gangsterkönig in Ehefesseln

1. Kapitel
Jackies Befreiung

Shoemaker hatte Capone erzählt, dass er der Mutter von Jackie versprochen habe, ihr ihren Jungen wiederzubringen, der auf so geheimnisvolle Weise entführt und geraubt worden war.

Jackie war, wie sich der Leser erinnert, der kleine Junge, der in Scalise, Anselmi und Frank Yale die Leute wiedererkannt hatte, die den Blumenladen von O’Banion betreten und ihn kurz nach dem Mord an O’Banion wieder verlassen hatten.

Capone bat den berühmten Detektiv, ihm die Erledigung dieser Angelegenheit zu überlassen. Da Shoemaker, der Capone nach dem Vorfall beim Schlupfwinkel der Mafia davon erzählte, schon den festen Entschluss gefasst hatte, um seine Beurlaubung zu Weiterlesen

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 08

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Unterredung mit seinem Sohn
Fortsetzung

»Schwerlich«, antwortete Herr H. und zuckte mit den Achseln.

»Warum nicht?«, fragte Satanas mehr als erstaunt, als er diesen Zweifel an seinem getreuen Sohn bemerkte.

»Unter den großen Herren haben wir noch zu viele, die gern reden und darum auch zu viel reden«, bemerkte Herr H. »Man kann heute kaum noch zu Menschen sprechen, ohne ihnen etwas versprechen zu müssen. Versprechungen sind das einzige Palliativ für manche Wunder. Aber kann man wohl etwas versprechen, ohne sich selbst dabei zu versprechen? Ach, ich will schweigen, denn genau hier sitzt das böse Geschwür, welches nicht so leicht und nicht so schnell zu heilen ist und für welches wir noch nicht den rechten Arzt haben. Weiterlesen