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Monats-Archive: Oktober 2015

Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 8

Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 8

Fritz macht eine schlimme Entdeckung und gerät in arge Verlegenheit

Als die Sonne am nächsten Morgen wieder aufging, war die Turteltaube, die mit dem kriegerischen Meisterstück und der trefflichen Bedienung desselben ihrem friedlichen Namen aber keineswegs Ehre gemacht hatte, allein auf dem Wasser und selbst oben von dem Top der Masten aus nicht das Geringste mehr von dem wahrscheinlich arg beschädigten Kriegsschiff zu sehen. Die Gefahr war vorüber. Der alte Brendall schritt vergnügt auf seinem diesmal Weiterlesen

Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 9

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Der dem Teufel vermachte Junge

Da unten im Prachtgässchen in Clausthal wohnte vor langen Jahren eine Frau, die hatte ihren Jungen dem Teufel vermacht, damit er ihr dafür recht viel bringen sollte. Wie die Zeit nun bald herum war, dass der Teufel nach ihrer Meinung den Jungen holen musste, da machte sie sich fort ins Land und ließ ihr Kind zu Hause. Des Abends in der Dämmerung saß der Junge hinterm Tisch auf der Bank, und seine Wirtin und ihre Schwester saßen und spannen Hede. Alles war still, die Räder schnurrten bloß und Weiterlesen

Die sechs schlafenden Jungfrauen 15

Die sechs schlafenden Jungfrauen oder: Der schreckliche Zweikampf
Eine furchtbare Ritter- und Geistergeschichte von Wilhelm Bauberger erzählt
Kapitel 15
Des Ritters Tugendlohn

Während Ritter Alfred von Steinkopf die Erlösung des Geistes vollführte, hatte der wackere Bligger unterdessen bei Urach zugesprochen. Da Alfred ihn bereits früher in das Geheimnis seiner Liebe zu Adelgunde eingeweiht hatte, derselben die Freudenbotschaft von der Ankunft ihres ersehnten Lieblings gebracht. Urachs Hass war längst gebrochen. Er hatte sich überzeugt, dass Alfred ein Ritter von echter Sitte, und ein viel wünschenswerterer Gemahl für seine Adelgunde sei, als jener lockere Graf von Sondershausen, der sein Hab und Gut auf die leichtfertige Weise verprasste.
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Das Ende

Das-EndeDas Ende

Schaue ich mir Filme an, erwarte ich meist ein Happy End. Lese ich ein Buch, setze ich bei bestimmten Genres ein Happy End voraus. Im Leben allerdings gibt es oft kein Happy End, wie ich nach 21 Jahren im Buchhandel nun feststellen muss. Im Gegenteil, dieses Ende ist Horror pur und damit einen Leitartikel auf dem Geisterspiegel wert.

Vor 21 Jahren begann meine berufliche Laufbahn als Quereinsteiger im Buchhandel. Ich bekam eine Stelle in der Science-Fiction/Fantasy Abteilung in der damals größten Buchhandlung Gießens, die ich nach kurzer Weiterlesen