Der Detektiv – Band 32 – Zwei Zigarettenstummel – Kapitel 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zwei Zigarettenstummel
Kapitel 2
Das sinkende Frachtboot
Es war dies der Rest einer selbst gedrehten Zigarette, wie man auf den ersten Blick sah. Der Stummel war etwa zweieinhalb Zentimeter lang. Das für die Zigarette benutzte Papier hatte eine gelbliche Färbung. Das Mundende des Stummels war breit gedrückt, und ein paar Tabakfasern ragten ein Stück heraus. Das andere, angekohlte Ende war merkwürdig platt. Als Harst nun mit einer Stecknadel in den schwarzen Aschenteilchen herumstocherte, löste sich ein kleines Etwas ab, das sich nach dem Abspülen als der Unterteil eines winzigen Druckknopfes entpuppte – wie Damen ihn für Blusen und Ähnliches verwenden.
Felsenherz der Trapper – Teil 03.3
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
3. Kapitel
Am Berg der Hasen
Inzwischen waren Billy, der… Weiterlesen
Die Gespenster – Vierter Teil – 44. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil
Vierundvierzigste Erzählung
Das spukende graue Männchen
Im Jahre 1786 diente ein hübsches junges Mädchen bei einer bereits verstorbenen Kriegsrätin, deren genauer Name hier nicht zur Sache gehört. Gertrude – so wurde die Schöne im Hause genannt – erkrankte. Sie genoss bei ihrer Gebieterin, einer überaus menschenfreundlichen Dame, die beste Pflege und Versorgung. Früh und spät war die gute Hausfrau zur Stelle, und ein Wundarzt namens P. besuchte die Leidende täglich.
Jim Jackson – Ein zwölfjähriger Detektiv
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Ein zwölfjähriger Detektiv
Wir hatten im vorherigen Kapitel den kleinen Jim dabei zurückgelassen, wie er darüber nachdachte, wie er den Mörder des alten Italieners Escassiori ausfindig machen könnte.
Jim hatte sich noch nicht bewegt, als seine Mutter aufstand. Sie pflegte ihn gewöhnlich bis kurz vor der Zeit schlafen zu lassen, zu der er zur Schule musste, da sie als verwöhnende Mutter wusste, wie süß den Kindern die letzten Minuten in der Wärme des Bettes erscheinen.
Sie ging ihren täglichen Hausarbeiten nach, als sie sich umdrehte und sah, dass ihr Sohn sich bereits anzog.
»Schon auf?«, fragte sie.
Der Gefangene der Stadtvogtei – Kapitel 8
Der Gefangene der Stadtvogtei
Eine Berliner Kriminalgeschichte
von Jodocus Donatus Hubertus Temme
G. Behrend (Falkenbergische Verlagsbuchhandlung), Berlin, 1861
Kapitel 8
Ein junger Pole
Der Polizeirat saß an seinem Schreibtisch im Büro, vor sich einen Stapel Unterlagen. Er las in alten Aufzeichnungen und fertigte neue an. Von Zeit zu Zeit blickte er auf und schaute nach der Uhr, die über seinem Arbeitstisch hing. Er schien jemanden zu erwarten.
Da trat sein Gendarm Schmidt ein: eine lange, hagere, aber dennoch kräftige Gestalt mit einem blassen, mageren und melancholischen, aber ruhigen und aufmerksamen Gesicht. Er genoss das Vertrauen jedes ehrlichen Menschen und war der Weiterlesen
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