Oberhessisches Sagenbuch Teil 92
Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873
Die Geldmauer
Von Busenborn den Grund hinunter, rechts nach der Weidmühl hin, liegt eine Anhäufung von Steinen mit einem tiefen Loch in der Mitte. Dieser Flecken heißt die Geldmauer. Es sollen dort große Reichtümer verborgen sein. Vor Zeiten gingen einmal drei Männer aus dem Dorf dahin, sich ihrer zu bemächtigen. Sie wussten, dass man bei der Arbeit nicht schwatzen durfte, und arbeiteten so emsig, dass der Kessel sich schon zeigte. Plötzlich kam der listige Teufel herbei, baute gerade über sie einen großen Galgen und deutete mit grimmigem Gesicht darauf, als Weiterlesen
Ein Ostseepirat Band 1 – Eine neue Überraschung
Stephen King – Später
Horror, Hardcover, Heyne Verlag, München, März 2021, 304 Seiten, 22,00 Euro, ISBN 9783453273351. Auch als E-Book und Hörbuch erhältlich.
Der junge Jamie Conklin verfügt über eine besondere Fähigkeit: Er kann tote Menschen sehen. Die Verstorbenen erscheinen ihm wie ganz normale Leute, mit denen er auch sprechen kann, die sich aber wenige Stunden oder Tage nach ihrem Tod aufzulösen und zu verschwinden scheinen. Im toten Zustand müssen die Verblichenen zudem immer die Wahrheit sagen, was Jamie nicht immer gut gefällt, denn Ehrlichkeit kann manchmal sehr verletzend sein.
Er wohnt zusammen mit seiner Mutter Tia, die als Literaturagentin tätig ist, in einem schicken Appartement in Weiterlesen
Der Detektiv – Die leuchtende Fratze – Teil 1
Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die leuchtende Fratze
Lizabet Doogstons Opfer
Teil 1
Harst hatte unsere Abreise von Lahore ohne jede Angabe von Gründen so sehr beschleunigt, dass es auf mich ganz den Eindruck machte, als fürchte er irgendeinen raffiniert ausgeklügelten Anschlag auf sein Leben. In aller Stille waren wir abends in einem Mietauto auf Umwegen zu einer kleinen Bahnstation an der Strecke nach Amritsar Weiterlesen
Die schaurige Geschichte vom Italienerplatz
Die schaurige Geschichte vom Italienerplatz
Wer kennt noch heute von den vielen Bewohnern Tuttlingens droben an der Witthohstraße den Italienerplatz? Fast ist diese Bezeichnung vergessen, denn das äußere Bild hat sich im Laufe der Jahrzehnte mannigfach geändert. Es ist auch kein Flurname im eigentlichen Sinn, dort ungefähr, wo heute jene Schutzhütte steht, die vor dem Abstieg ins Roschdeich den ersten Alpenblick gestattet, also noch Gewann Wagenstelle, aber auf der Seite gegen das Duttental hinunter.
Dort besaß der Tuttlinger Kaufmann Gustav Friedrich Megenhart einen Wald, den er im Frühjahr 1862 aufsuchte. Dabei machte er einen grässlichen Fund: die Leiche eines jungen Mannes, die schon einige Monate gelegen hatte. Der 45-jährige Tuttlinger, der Bruder des damaligen Apothekers, wohnhaft in der Schaffhauser Straße 13, ging Weiterlesen



Neueste Kommentare