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Kriminalakte 4 – Der Fall Tanja B.

Der Fall Tanja B.

Polizeidienststelle Schlüchtern, Hessen, Main Kinzig Kreis.

Wie jeden Morgen gegen 9 Uhr 30 so öffnet die Verwaltungsangestellte auch an diesem Montag, den 11. Juni 2018, die Dienstpost. Es ist dann kurz nach 10 Uhr, als sie den letzten Brief in den Händen hält. Sie liest nur die ersten vier Zeilen, dann wird sie leichenblass, rennt völlig verstört zu dem Dienststellenleiter des Polizeipostens und übergibt ihm das Schreiben.

Der Beamte nimmt das Schriftstück entgegen.

Während er die Zeilen überfliegt, wird sein Gesicht maskenhaft starr.
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Das Buch vom Rübezahl – Teil 3

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

3. Rübezahl und der Schuhknecht

Zwei Meilen vom Riesengebirge ist ein Städtchen gelegen, woselbst ein Schuhknecht bei einem Meister in Arbeit stand. Dieser Geselle hatte die Gewohnheit, wenn er mit anderen seinesgleichen einen guten Montag gemacht hatte, zum Gebirge zu spazieren, wobei er als ein lustiger und vorwitziger Kopf es nicht lassen konnte, Rübezahl ohne Aufhören zu necken, herauszufordern und mit allerlei Schimpfnamen zu verhöhnen.

»Komm herunter«, rief er ihm zu, »komm herunter, Rübenschwanz, zeig, was du für Künste kannst!«
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Der Detektiv – Der Löwe von Flandern – Teil 9

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 20
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Löwe von Flandern

Die Horna-Fee Teil 4

Kapitän und Steuermann des Old England verrieten durch ihr Benehmen bei ihrer Verhaftung ihr schlechtes Gewissen. Aber auch sie schwiegen genau so hartnäckig wie Preegrave und der Spanier.

Dem ersten Verhör durch den Ortsvorsteher wohnten wir bei. Wenn Blicke hätten töten können, so wären wir Weiterlesen →

Des Teufels Abenteuer in München im Sommer 1876 – II

Der Teufel im schwarzen Club

Es hatte ihm einer in der Hölle gesagt, dass es in München viele Schwarze gebe und diesen wollte er zuerst seinen Besuch abstatten. Ist er doch ebenfalls ein Schwar­zer. Er kam gerade zur rechten Zeit. Die Kammer war versammelt und so ging er in den schwarzen Club im Casino.

Der Teufel kann sich verwandeln, wie er will. Er nahm daher die Gestalt und das Wesen eines eben abwesenden Mitgliedes der Fraktion, des Herrn H. an und wartete der Dinge, die da kommen sollten.

Schier war es ihm ein wenig bange, dass die Weihe und Frömmigkeit der geistlichen Mitglieder ihm unbequem werden könnte, aber seine Furcht war eine eitle. Keiner hatte Gewalt über ihn, denn die Herren sind nicht so fromm. Und so konversierte er unerkannt mit denen, die den Leuten immer die Weiterlesen →

Der Hexer 26

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 18
Wer den Tod ruft

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 10. Dezember 1985, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Sebastia Boada

Die Puppe war klein; nicht größer als eine Faust, dazu so roh gefertigt, dass man kaum ihre menschlichen Umrisse erkennen konnte. Leib, Arme und Beine bestanden aus Sackleinen, das mit groben Stichen zusammengenäht war, der Kopf eine ungleichmäßige Kugel, auf die mit ungelenken Strichen die Züge eines menschlichen Gesichtes gemalt worden waren. Das einzig Auffällige war das Haar der Puppe: ein Bündel schwarzgefärbten Strohs, in das, Weiterlesen →