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Des Teufels Abenteuer in München im Sommer 1876 – V

Der Teufel und die Barzahlung

Eines schönen Morgen zog der Teufel Fetzen und Lum­pen an, dass ihm alle Gassenbuben nachliefen. Deswegen auf die Polizei fistiert, schob er die Schuld seines Aufzuges auf die Barzahlung. Seitdem Knorr und Hirth diese für München dekretiert, müsse er in Lumpen laufen, bis er ein neues G’wandl bar zahlen könne.

Die Polizei schickte ihn ins Irrenhaus, zu Dr. Gudden, wo er aber bald wieder entwischen konnte. Der Teufel ärgerte sich über die Folgen der Barzahlung und lief schnurstracks zum schönen Julius, um ihm einen Possen zu spielen. Leider traf er ihn aber nicht zu Hause an. Er war gerade – zu seinem Glück – in der altkatholischen Kirche auf dem Gasteig in fallibelem Gebet begriffen. In das Gotteshaus aber konnte Weiterlesen →

Rocambole – Das mysteriöse Vermächtnis – Teil 2

Pierre Alexis de Ponson du Terrail
Pariser Tragödien
Rocambole – Das mysteriöse Vermächtnis
Mystischer Roman aus dem Jahr 1867

II

Marmouset und La Mort-des-braves waren einen Moment lang wie vom Schlag getroffen, als sie sahen, wie ihr Gefährte, der Notar, ebenfalls ins Wasser sprang, um dem Flößer l’Etourneau zu helfen, den Ertrinkenden zu retten.

»Ein russischer Prinz?«, murmelte Marmouset mit seinem spöttischen und zynischen Akzent.
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Der Detektiv – Der ewige Jude – Teil 2

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 21
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der ewige Jude

Teil 2

Der Brief war noch nicht zu Ende. Trotzdem ließ ich ihn jetzt in den Schoß sinken, schaute Harst an, lächelte ein wenig erhaben.  Er nickte mir zu.

»Lieber Alter – nicht zu stolz sein auf Deine Aufgeklärtheit! Nicht denken, dieser lütt Hann sei übergeschnappt Weiterlesen →

Der Hexer 29

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 21
Krieg der Götter

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 21. Januar 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Sebastia Boada

Das Wesen bewegte sich träge in der Strömung. Sein Leib, aufgequollen und unförmig, erinnerte eher an ein von der Brandung zerschlagenes Stück Treibholz, eingewoben in ein Netz von Fäden und knotigen Anhängseln, die sich erst bei genauerer Betrachtung als Gliedmaßen erwiesen. Endlos lange hatte es wie tot dagelegen, nicht geatmet, sich nicht bewegt. Nur die Strömung hatte dann und wann mit einem seiner Glieder gespielt, die Weiterlesen →

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 7. – 10. Bändchen – Kapitel IV

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Siebentes bis zehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

IV. Vaterschaft

Während sich diese furchtbare Szene bei Lord Winter ereignete, saß Athos am Fenster seines Zimmers, den Ellenbogen auf einen Tisch, den Kopf auf seine Hand gestützt, und hörte zugleich mit Augen und Ohren Raoul zu, Weiterlesen →